Hesse zeichnet Stralsund als Erholungsort aus

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Copyright: Hansestadt Stralsund; Fotograf: Ralf Lehm
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Nr.097  | 26.08.2016  | SM  | Ministerium for Arbeit, Gleichstellung und Soziales

Sozialministerin Birgit Hesse hat am Freitag der Hansestadt Stralsund offiziell den Titel als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verliehen. Die Hansestadt darf künftig mit dieser Bezeichnung werben. „Stralsund ist immer eine Reise wert“, sagte Ministerin Hesse bei der Übergabe. „Die einmalige Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe, das Meeresmuseum, das Ozeaneum, die Gorch Fock I, die prachtvollen Bauten der Backsteingotik – in Stralsund wird Besuchern und Einheimischen viel geboten. Die Hansestadt ist weitaus mehr als das Tor nach Rügen und hat den Titel Erholungsort verdient“, so Hesse.

Der Titel Erholungsort ist in der Hansestadt Stralsund auf sechs Stadtgebiete beschränkt:

  • Altstadt – Altstadt, Hafeninsel, Bastionengürtel,
  • Knieper – Kniepervorstadt, Knieper Nord (ohne Knieper West),
  • Tribseer – Tribseer Vorstadt, Tribseer Siedlung, Tribseer Wiesen, Schrammsche Mühle,
  • Franken – Frankenvorstadt, Dänholm, Frankensiedlung (ohne Franken Mitte), Süd – Andershof, Devin, Voigdehagen,
  • Lüssower Berg – Am Lüssower Berg (ohne Umspannwerk),
  • Grünhufe – Stadtkoppel, Freienlande (ohne Vogelsang und Grünthal-Viermorgen)

 Die Ministerin verwies darauf, wie Stralsund in den vergangenen Jahren seine touristischen Angebote immer weiter ausgebaut habe. „Man kann die Stadt herrlich mit dem Fahrrad erkunden. Sowohl im Stralsunder Strandbad als auch auf der Halbinsel Devin bieten sich tolle Bademöglichkeiten, die auch barrierefrei gestaltet sind. Und gerade Urlauber, die sich bewusst für einen Gesundheitsurlaub entschieden haben, finden tolle Angebote. Die Hansestadt lohnt in jedem Fall einen längeren Aufenthalt“, so Hesse

In Mecklenburg-Vorpommern haben bislang 63 Städte und Gemeinden eine staatliche Anerkennung nach dem Kurortgesetz erhalten, davon wurden sieben als Seeheilbad, zwei als Heilbad, vier als Luftkurort, zwei als Kneipp-Kurorte, 23 als Seebad und 25 als Erholungsort ausgezeichnet. Hinzu kommen nun die Hansestadt Stralsund als 26. Erholungsort und die Gemeinde Altefähr als 24. Seebad.