Jüdische Gemeinden sind fester Bestandteil der religiösen Vielfalt im Land

Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) lobt bei einem Besuch der Jüdischen Gemeinde Rostock die Arbeit: „Wichtiger Beitrag zu Toleranz und Akzeptanz“

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Nr.25/17  | 18.04.2017  | JM  | Justizministerium

„Die religiöse Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern lebt. Seit über 20 Jahren gehören die jüdischen Gemeinden dazu, sie sind fester Bestandteil. Rund 1.400 Juden haben in unserem Land ihr Zuhause“, so Justizministerin Hoffmeister bei ihrem Besuch der jüdischen Gemeinde in Rostock. Die Ministerin ist auch zuständig für Religionsangelegenheiten. 

„Mit ihren Veranstaltungen helfen die jüdischen Gemeinden in Rostock und Schwerin, die Kultur und Geschichte des Judentums erlebbar zu machen. Gerade jetzt zur Zeit des Pessach-Festes wird deutlich, wie wichtig Freiheit ist. Das jüdische Volk hatte sich auf den Weg aus Ägypten gemacht, um der Sklaverei zu entkommen. Es ist gut, immer wieder an die Unterdrückung zu erinnern, denn die Freiheit, die uns heute gegeben ist, ist nicht selbstverständlich. Das müssen wir vor allem der jungen Generation klarmachen, die zum Glück nichts anderes als Demokratie und Freiheit kennt. Politische Entwicklungen in Europa und Asien lassen jedoch befürchten, dass es bei einigen Menschen einen Hang zurück zum Diktat geben könnte und einer damit in Kauf genommenen Unterdrückung. Alle freiheitsliebenden Kräfte in unserem Land müssen dagegenhalten im Kampf für Toleranz und Akzeptanz. Die jüdischen Gemeinden bitte ich weiterhin um ihre wichtige aktive Unterstützung“, sagte Justizministerin Hoffmeister. 

Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die jüdischen Gemeinden in Schwerin und Rostock dieses wie voriges Jahr mit jeweils 424.000 Euro. Das Geld hilft u.a., Synagogen aufzubauen und zu restaurieren.