Absolventen der Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften der Hochschule Neubrandenburg verabschiedet

Glawe: Abschluss ist Basis für ein erfolgreiches Berufsleben – Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bietet Chance in technologieorientierten Berufen

Nr.131/17  | 21.04.2017  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Am Freitag hat Wirtschaftsminister Harry Glawe an der Hochschule Neubrandenburg Absolventen des Fachbereiches Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften verabschiedet. „Die Absolventen haben mit ihrem Studium an der Hochschule Neubrandenburg die Basis für ein erfolgreiches Berufsleben geschaffen. Sie sind bestens fachlich vorbereitet. Ein abgeschlossenes Studium ist ein hervorragender Grundstein für die eigene berufliche Zukunft. Mecklenburg-Vorpommern braucht qualifizierte Fachkräfte in der Wirtschaft“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe in Neubrandenburg.

 

Kombination von Forschung, Entwicklung und Produktion bietet Chance für nachhaltige Arbeitsplätze

Wirtschaftsminister Glawe dankte den Lehrkräften und Mitarbeitern der Hochschule und allen Unterstützern während des Studiums. Insgesamt gibt es an der Hochschule aus den drei Studienrichtungen Agrarwirtschaft, Diätetik und Lebensmittelwissenschaften des Fachbereichs Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften 124 Absolventen. Der Minister appellierte an die Absolventen, die Möglichkeiten des Berufseinstiegs auch im eigenen Land zu nutzen. „Die Vernetzung und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bietet auch die Chance, verstärkt in technologierorientierte Berufen einzusteigen. Forschung, Entwicklung und Produktion bieten hervorragende Chancen für nachhaltige Arbeitsplätze. Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte“, so Glawe.

 

Hochschule Neubrandenburg legt starken Wert auf praxisnahe Lehre und angewandte Forschung

Vor allem Projekte von Unternehmen und Verbünden aus Wirtschaft und Wissenschaft (die sogenannte Verbundforschung) sollen weiter vorangetrieben werden. „Im Verbund kann es gelingen, hochwertige Technologien aus Mecklenburg-Vorpommern heraus zu vermarkten. Die Hochschule Neubrandenburg legt starken Wert auf praxisnahe Lehre und angewandte Forschung. Deshalb wird dort auch eng mit den Unternehmen und Institutionen der Region zusammengearbeitet“, sagte Glawe abschließend. Das Wirtschaftsministerium unterstützt wirtschaftsnahe Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von insgesamt 168 Millionen Euro.

Die Hochschule Neubrandenburg arbeitet derzeit mit der Torney Landfleischerei Pripsleben GmbH und dem Zentrum für Ernährung und Lebensmitteltechnologie gGmbH (ZELT) in dem Verbundprojekt „Lebensmittel mit neuem Geschmack und gezielt verbesserter Haltbarkeit durch Hopfenextrakte“ zusammen. Dabei geht es unter anderem um die Erforschung der Eigenschaften und der Verarbeitung von Lebensmitteln mit Hopfeninhaltsstoffen.

Im Zeitraum 2010 bis 2012 wurden durch die Hochschule Neubrandenburg insgesamt acht Verbundteilprojekte durchgeführt. Das Wirtschaftsministerium hat die Hochschule dabei mit rund einer Million Euro unter anderem aus dem EFRE unterstützt.