Gemeinde Sundhagen erhält rund 11.800 Euro für Beseitigung der Sturmflutschäden

Nr.83  | 15.06.2017  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Neben anderen Gemeinden war auch die Gemeinde Sundhagen Anfang des Jahres von der Sturmflut „Axel“ betroffen, bei der Strände, Wege oder Gebäude in mehreren Küstenorten unseres Landes beschädigt wurden. Bereits wenige Tage nach der Sturmflut wurden ressortübergreifend Hilfsmittel in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro verfügbar gemacht. Das Ministerium für Inneres und Europa beteiligt sich mit 5 Mio. EUR.

 

„Die Gemeinden wurden entgegen des gängigen Antragsprozedere bereits kurz nach der Sturmflut darüber informiert wurden, dass Sofortmaßnahmen zur Verkehrssicherung und zur Wiederherstellung der Strände ohne Bewilligung durchgeführt werden können“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Dazu gehörte zum Beispiel das Beräumen und Wiederherstellen von Strandübergängen oder das Beseitigen von Dünenkliffs außerhalb von Küstenschutzanlagen. Normalerweise ist hierfür ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn nötig. Hier haben wir das Verfahren jedoch aus Gründen der Gefahrenabwehr beschleunigt.“

 

Insgesamt wurden 46 Anträge auf Unterstützung mit einem Finanzvolumen von rund 2,7 Millionen an das Innenministerium gerichtet. Zu den Antragstellern gehörte auch die Gemeinde Sundhagen. Dort kam es an der Steilküste in Stahlbrode zu erheblichen Küstenabbrüchen. Zehn Kilometer hinter der Steilküste in Stahlbrode liegt eine Siedlung mit etwa 150 Ferienhäusern. Mit rund 11.800 Euro unterstützt das Innenministerium die Gemeinde, die die größten Schäden beseitigt hat, um Einheimischen und Gästen einen ordentlichen Strandbereich in der Urlaubsaison präsentieren zu können.