Gutes Netz von Schuldnerberatungsstellen im Land

Nr.121  | 19.06.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Zum Start der bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 19. bis 23. Juni 2017 hat Sozialministerin Stefanie Drese auf das gute Netz von Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern hingewiesen.

„Im gesamten Land bieten 23 Träger an 32 Hauptstandorten und 34 Nebenstellen Beratung für überschuldete Personen und Haushalte an“, sagte Ministerin Drese heute in Schwerin.

„Mein Dank gilt anlässlich der Aktionswoche der sehr guten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beratungsstellen. Sie helfen Bürgerinnen und Bürgern, um aus der Schuldenfalle zu kommen. Diese engagierte Arbeit muss auch besser unterstützt werden. Deshalb hat das Land im Jahr 2016 seine Förderung um 100.000 Euro auf 1,905 Millionen Euro pro Jahr erhöht“, so Drese. Der Landeszuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben einer Beratungsstelle.

Laut einer Richtlinie des Sozialministeriums werden die  Beratungsstellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten entsprechend dem Bevölkerungsstand zum 31.12. des Vorvorjahres gefördert. Damit ist eine gleichberechtigte und transparente Verteilung auf das zur Verfügung stehende Gesamtbudget gewährleistet. Die Kommunen verteilen das Budget in eigenem Ermessen auf die Beratungsstellen.

Zuwendungen gibt es maximal bis zu einem Versorgungsschlüssel im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt von einer Beratungskraft auf 25.000 Einwohner/innen. Drese: „Dieser Einwohnerschlüssel ist von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände im Bund (AG SBV) als idealer Einwohnerschlüssel gefordert worden. Wir haben ihn.“