Ministerin Drese übergibt Förderbescheid für Projekt zur gesellschaftlichen Integration junger Mütter

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Ministerin Drese bei der Übergabe des Förderbescheids an das BilSE-Institut
Ministerin Drese bei der Übergabe des Förderbescheids an das BilSE-Institut
Ministerin Drese bei der Übergabe des Förderbescheids an das BilSE-Institut
Nr.148  | 17.07.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Im Rahmen ihrer Sommertour übergab Sozialministerin Stefanie Drese heute in Wismar einen Zuwendungsbescheid des Landes  in Höhe von gut 252.000 Euro für ein Familiencoachprojekt. Die Mittel, die an die BilSE – Institut für Bildung und Forschung GmbH ausgereicht werden, stammen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Mit dem Projekt „FC MuTIg II – junge Mütter für gesellschaftliche Teilhabe und Integration“ sollen Frauen im Alter von 16 bis ca. 30 Jahren in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim nach Geburt oder Elternzeit gezielt auf den beruflichen (Wieder-) Einstieg vorbereitet werden.

Drese: „Junge Mütter stehen vor allem im ländlichen Raum vor vielen Herausforderungen etwa durch erhöhten Stress, gesundheitliche Mehrbelastungen, Mangel an Flexibilität und wenig Ausgleichsmöglichkeiten vom Alltag.“ Verbunden damit seien nicht selten ein mangelndes Selbstwertgefühl, ein kaum vorhandenes soziales Umfeld und Qualifikationsdefizite.

„Hier setzt das Projekt mit individuellen Unterstützungsangeboten an“, verdeutlicht Drese. „Es geht z.B. um Qualifizierungen bei fehlenden Schul- oder Berufsabschlüssen, Hilfe bei der beruflichen Neuorientierung und beim Abbau von Vermittlungshemmnissen oder um Motivation zur Eigeninitiative und Unterstützung bei der Arbeitsmarktreintegration“, so Drese.

Insgesamt stehen für „FC MuTIg II“ 70 Teilnehmerplätze mit einer individuellen Zuweisungsdauer von acht bis zwölf Monaten zur Verfügung: 30 im Landkreis Nordwestmecklenburg und 40 im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Ziel ist die signifikante Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit und langfristig die Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Arbeit. Kooperationspartner des Projektes sind die jeweiligen Jobcenter.