Land stellt 10 Mio. Euro für die Gesundheitsforschung bereit

Ministerin Hesse: Junge Forscherinnen und Forscher stärker unterstützen

Nr.125-17  | 06.07.2017  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Zweite Runde beim Exzellenzforschungsprogramm: Das Land setzt seinen Kurs in der Wissenschaftspolitik fort und will weitere exzellente Forschungsvorhaben stärken. Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu unterstützen, die sich in Forschungsverbünden weiter qualifizieren wollen. In der aktuellen Ausschreibung stehen 10 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderung erfolgt aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020. 

"In diesem Förderprogramm richten wir bewusst den Blick auf den Gesundheitsbereich", sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. "Prävention, Förderung und Gesundheitsforschung sind im Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern besonders wichtig. Wir wollen insbesondere junge Forscherinnen und Forscher stärker unterstützen und ihnen zeigen, dass sie bei uns im Land attraktive Arbeitsbedingungen haben", so Hesse.

Gefördert werden Forschungsprojekte mit den Schwerpunkten, die in den Gestaltungsfeldern des Masterplans Gesundheitswirtschaft liegen. Das sind LifeScience, Gesundheitsdienstleistungen, Gesundes Alter(n), Gesundheitstourismus und Ernährung für die Gesundheit. Das Land hat in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Strategiegruppen des Kuratoriums für Gesundheitswirtschaft ermittelt, in welchen Bereichen es einen aktuellen und nachhaltigen Bedarf gibt. Forscherinnen und Forscher sollen die Ergebnisse als Denkanstöße verstehen.

"Mit dem Förderprogramm sollen darüber hinaus die Kapazitäten für exzellente Forschung an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestärkt werden", sagte Wissenschaftsministerin Hesse. "Durch die Arbeit in Forschungsverbünden sollen Synergien in der Forschungslandschaft erzielt werden. Die Forschungsverbünde sollen so einen Beitrag leisten, um im bundesweiten und internationalen Wettbewerb zu bestehen", erläuterte Hesse.

Der Vergabe der Fördermittel liegt ein wettbewerbliches Verfahren zu Grunde, wie es auch bei anderen Forschungsförderern üblich ist. Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig. Eine unabhängige Fachjury wählt die Forschungsverbünde aus, die gefördert werden sollen. Ein Forschungsverbund kann bis zu 2 Millionen Euro an ESF-Mitteln erhalten. Der Beginn der Förderung ist zum 1. Juli 2018 vorgesehen.

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