Land verdoppelt im Jahr 2016 Mittel für Kunstankauf

Minister Brodkorb: Kunstankauf ist besondere Form der Einzelkünstlerförderung

Nr.008-16  | 18.01.2016  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Das Land erhöht in diesem Jahr die Mittel für den Kunstankauf von bildenden Künstlerinnen und Künstlern. Jährlich stehen dafür 26.000 Euro zur Verfügung. Im Jahr 2016 verdoppelt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur den Ankaufsetat auf ca. 52.000 Euro. Der Ankauf erfolgt über eine Fachjury, die die besten Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die im Land leben, auswählt.

„Der Kunstankauf ist eine besondere Form der Einzelkünstlerförderung, weil der Erlös der Werke den Künstlerinnen und Künstlern direkt zu Gute kommt“, sagte Kulturminister Mathias Brodkorb. „Ich freue mich, dass es in diesem Jahr möglich ist, die Mittel für den Kunstankauf zu erhöhen. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Lebenssituation bildender Künstlerinnen und Künstler spürbar zu verbessern. Der Landeskunstbesitz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beachtlichen Bestand zeitgenössischer Kunst aus Mecklenburg-Vorpommern entwickelt“, betonte Brodkorb.

Bereits im Jahr 2013 hatte das Land 30.000 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt und den Ankaufsetat somit auf 56.000 Euro erhöht. Im Jahr 2015 hat das Land 40 Arbeiten mit einem Etat von 26.000 Euro angekauft. Zu den Ankäufen im vergangenen Jahr zählen die Werke von Lars Lehmann, Marcus Schramm, Jörg Hamann, Margrit Middell, Holger Stark und Marc Wiesel.