Dienstantritt: Deutlich mehr Referendarinnen und Referendare an den Schulen

Minister Brodkorb: Alle geeigneten Bewerberinnen und Bewerber haben Einstellungsangebot erhalten

Nr.011-16  | 01.02.2016  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2015/2016 beginnen 209 Referendarinnen und Referendare ihren Vorbereitungsdienst an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Am Montag, dem 1. Februar 2016, haben sie bei einer Festveranstaltung im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin ihre Urkunden als Beamtinnen und Beamte auf Widerruf erhalten. Erster Schultag ist Montag, der 15. Februar 2016. Das Referendariat dauert 18 Monate.

„Ich freue mich, dass sich die Referendarinnen und Referendare für den Schuldienst in Mecklenburg-Vorpommern entschieden haben und ihre praktische Ausbildung in unserem Land absolvieren wollen“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Während des Referendariats haben sie die Möglichkeit, unsere Schulen kennen zu lernen. Ich wünsche ihnen viel Freude mit den Schülerinnen und Schülern. Außerdem hoffe ich, dass sie von den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen viel lernen können. Nach Abschluss ihrer Ausbildung haben die jungen Lehrerinnen und Lehrer gute Aussichten auf einen Arbeitsplatz“, betonte Brodkorb.

Im Februar 2016 treten mit 209 Referendarinnen und Referendaren 59 Personen mehr als vor einem Jahr den Vorbereitungsdienst an den Schulen im Land an. Von den 209 Referendarinnen und Referendaren beginnen 30 den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen, 17 das Referendariat für das Lehramt für Sonderpädagogik, 24 das Referendariat für das Lehramt für Regionale Schulen bzw. Haupt- und Realschulen, 123 das Referendariat an Gymnasien und 15 das Referendariat an beruflichen Schulen.

„Für das Referendariat an Gymnasien gab es deutlich mehr geeignete Bewerberinnen und Bewerber als ursprünglich ausgeschriebene Stellen“, so Bildungsminister Brodkorb. „Da in den anderen Lehrämtern noch Plätze frei waren, konnten wir allen Bewerberinnen und Bewerbern, die die nötigen Voraussetzungen erfüllt haben, ein Einstellungsangebot unterbreiten. Hiermit tragen wir auch konsequent der jüngsten Rechtsprechung Rechnung“, erläuterte Brodkorb.