Rostock: 1,9 Mio. Euro für Projektgruppe des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie

Minister Brodkorb: Land ermöglicht Weiterentwicklung der Projektgruppe

Nr.014-16  | 03.02.2016  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Das Land unterstützt in den Jahren 2016 und 2017 ein Forschungsprojekt des Leipziger Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie mit insgesamt 1,9 Millionen Euro. Die Mittel sind für den weiteren Aufbau der Projektgruppe Extrakorporale Immunmodulation (EXIM) mit Sitz in Rostock bestimmt.

„Das Land leistet eine Anschubfinanzierung, um die Weiterentwicklung der Projektgruppe zu ermöglichen. Die Förderung ist jedoch zeitlich befristet“, betonte Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb. „Ziel ist es, dass die Projektgruppe mittelfristig in eine Fraunhofer-Forschergruppe überführt wird, die über die institutionelle Förderung der Fraunhofer-Gesellschaft durch Bund und Länder getragen wird“, so Brodkorb.  

Die Rostocker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich mit der Blutreinigung und mit Entgiftungstherapien bei Menschen. Sie erforschen, wie das Sterberisiko bei Sepsis-Erkrankungen, also „Blutvergiftungen“, gesenkt und die Lebensqualität von dialysepflichtigen Patientinnen und Patienten erhöht werden kann.

„Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben bereits erfolgreich mit der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock, insbesondere der Nephrologie, zusammengearbeitet. Die engen Kontakte beeinflussen die anwendungsorientierten Forschungsarbeiten wesentlich. Ich hoffe, dass die Projektgruppe durch die regionale, nationale und internationale Vernetzung die Wissenschaftslandschaft und die Gesundheitswirtschaft in unserem Land nachhaltig stärken kann“, sagte Brodkorb.