Mehr Geld für Fortbildungen an Schulen

Minister Brodkorb: Durch frühe Zuweisung können Schulen vernünftig planen

Nr.024-16  | 24.02.2016  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Die staatlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern haben von diesem Jahr an größere Spielräume bei der Organisation von Fortbildungen, die auf die Bedürfnisse einer einzelnen Schule zugeschnitten sind. Das Land hat in den Jahren 2016 und 2017 die Budgets der Fortbildungen von insgesamt 300.000 Euro pro Jahr auf 700.000 Euro aufgestockt. Außerdem stehen den Schulen nicht verwendete Mittel aus den Vorjahren weiterhin zur Verfügung.

„Das Land lässt sich die Fortbildungen seiner Lehrerinnen und Lehrer etwas kosten. Fortbildungen sind wichtig, damit Lehrkräfte ihr Wissen erweitern und die pädagogische Arbeit reflektieren können“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Die Schulen haben bereits im Januar erfahren, welche Fortbildungsbudgets ihnen im Jahr 2016 zur Verfügung stehen. Durch die frühe Zuweisung können sie vernünftig planen und die Angebote in den Schulalltag integrieren“, so Brodkorb.

Die schulinternen Fortbildungen orientieren sich inhaltlich an der Umsetzung des Schulprogramms. Sie sollen Lehrerinnen und Lehrer dazu dienen, sich auf Änderungen ihres Berufs einzustellen. Neben der Weiterentwicklung der fachlichen und pädagogischen Kompetenzen kann auch die Weiterentwicklung des Unterrichts an einer Schule ein Thema sein.

„Die Schulen können wie bisher auch mit den zur Verfügung gestellten Mitteln eigenverantwortlich wirtschaften“, sagte Brodkorb. „So haben Schulen beispielsweise in der Vergangenheit in einem Jahr weniger ausgegeben und ihr Budget angespart, damit sie im darauffolgenden Jahr ganz besondere Fortbildungen für ihre Lehrerinnen und Lehrer anbieten konnten“, erläutere Brodkorb. Dies zeige, dass Schulleiterinnen und Schulleiter besonders verantwortungsvoll mit den Steuermitteln umgingen.