Land nimmt Spitzenposition bei der Hochschulfinanzierung ein

Minister Brodkorb: Hochschulen sind wichtige Standortfaktoren

Nr.040-16  | 24.03.2016  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat im Jahr 2013 für jeden Studierenden 12.279 Euro ausgegeben. Im bundesweiten Vergleich nimmt der Nordosten damit eine Spitzenposition ein. Auf Platz zwei stand in jenem Jahr Niedersachsen mit 10.827 Euro, darauf folgte Thüringen mit 10.355 Euro. Dies geht aus den monetären hochschulstatistischen Kennzahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.* Bei den laufenden Ausgaben und Investitionen je Professorin bzw. Professor stand Mecklenburg-Vorpommern im bundesweiten Vergleich ebenfalls auf dem ersten Platz.

„Die Höhe der Ausgaben beweist, wie wichtig dem Land die Ausbildung des akademischen Nachwuchses ist. Studierende lernen in modernen Fakultäten und Instituten“, sagte Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb. „Außerdem sind die Hochschulen wichtige Standortfaktoren. Sie sind Motoren der Beschäftigung und bieten viele hochwertige Arbeitsplätze. Mit der Einigung bei der Hochschulfinanzierung im vergangenen Jahr haben wir nicht nur die Finanzausstattung der Hochschulen weiter verbessert, sondern auch die strategische Handlungsfähigkeit bis ins Jahr 2020 gesichert“, betonte Brodkorb.

Bei den Gesamtausgaben für die Hochschulen je Einwohner belegt Mecklenburg-Vorpommern Platz drei aller Flächenländer. Im Jahr 2013 betrugen im Nordosten die Grundmittel und Investitionen für die Hochschulen inklusive Hochschulmedizin je Einwohner 301 Euro. Auffällig ist in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor der hohe Anteil der Investitionsausgaben an den Gesamtausgaben von 32 Prozent. Dieser liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 18 Prozent.

*          unter Einbeziehung der Investitionsausgaben inklusive der Mittel für die Hochschulmedizin