Digitale Bildung: Mit „Calliope mini“ wird Programmieren ganz einfach

Werner-von-Siemens-Schule in Schwerin ist erste Projektschule im Land

Peter Todt, Geschäfts­bereichs­leiter Aus- und Weiter­bildung bei der IHK Schwe­rin, und Bil­dungs­mini­ste­rin Birgit Hesse (vorn) sowie Digi­tali­sie­rungs­mi­nis­ter Chris­tian Pe­gel (2. Reihe) mit Fünft­kläss­lerin­nen und Fünft­kläss­lern der Wer­ner-von-Sie­mens-Schu­le Schwe­rin, Foto: Hen­ning Lips­ki Details anzeigen
Peter Todt, Geschäfts­bereichs­leiter Aus- und Weiter­bildung bei der IHK Schwe­rin, und Bil­dungs­mini­ste­rin Birgit Hesse (vorn) sowie Digi­tali­sie­rungs­mi­nis­ter Chris­tian Pe­gel (2. Reihe) mit Fünft­kläss­lerin­nen und Fünft­kläss­lern der Wer­ner-von-Sie­mens-Schu­le Schwe­rin, Foto: Hen­ning Lips­ki
Peter Todt, Geschäfts­bereichs­leiter Aus- und Weiter­bildung bei der IHK Schwe­rin, und Bil­dungs­mini­ste­rin Birgit Hesse (vorn) sowie Digi­tali­sie­rungs­mi­nis­ter Chris­tian Pe­gel (2. Reihe) mit Fünft­kläss­lerin­nen und Fünft­kläss­lern der Wer­ner-von-Sie­mens-Schu­le Schwe­rin, Foto: Hen­ning Lips­ki
Peter Todt, Geschäfts­bereichs­leiter Aus- und Weiter­bildung bei der IHK Schwe­rin, und Bil­dungs­mini­ste­rin Birgit Hesse (vorn) sowie Digi­tali­sie­rungs­mi­nis­ter Chris­tian Pe­gel (2. Reihe) mit Fünft­kläss­lerin­nen und Fünft­kläss­lern der Wer­ner-von-Sie­mens-Schu­le Schwe­rin, Foto: Hen­ning Lips­ki
Nr.091-17  | 23.05.2017  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

An der Werner-von-Siemens-Schule in Schwerin können Schülerinnen und Schüler künftig lernen, wie ein Computer programmiert wird. Die Landesregierung und das Datenverarbeitungszentrum (DVZ) Mecklenburg-Vorpommern haben heute Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern an der Regionalen Schule einen Klassensatz des Lerncomputers „Calliope mini“ überreicht. Die 25 Exemplare haben einen Wert von insgesamt 750 Euro und sind eine Spende des DVZ.

„Der ‚Calliope mini‘ hat die Form eines Sheriffsterns und sieht aus wie das Innenleben eines Rechners“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Schülerinnen und Schüler lernen mit dem Computer, was beim Programmieren vor sich geht. Wenn die Lehrer den ‚Calliope mini‛ im Unterricht einsetzen, tun sie genau das, was ich unter Medienbildung verstehe. Medienbildung ist mehr als eine reine Anwendung von Computerprogrammen oder das Herumwischen auf dem Tablet. Genau dieses Ziel verfolgt das Land auch mit der Einführung eines Fachs Informatik und Medienbildung ab Klasse 7“, so Hesse.

„Was für Autos die Straßen, sind für Computer die Netze“, sagte Digitalisierungsminister Christian Pegel. „Wir treiben deshalb die Vernetzung voran. In drei bis vier Jahren kann jeder von jedem Ort in Mecklenburg-Vorpommern mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde im Netz surfen“, so Pegel. 1,3 Milliarden Euro ständen dafür an Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln bereit.

„Es gibt heute keine Branche mehr, die auf IT und moderne Technologien verzichten kann. Eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft muss es sein, Kindern frühzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit Computern zu vermitteln“, sagte der Geschäftsführer des DVZ, Hubert Ludwig. „Im Vordergrund steht dabei ganz klar das aktive Gestalten und Erleben der digitalen Welt. Als Calliope-Projektpartner suchen wir Firmen, die unser Vorhaben unterstützen, allen Schulen des Landes mindestens einen Klassensatz des ‚Calliope‛ für den fächerübergreifenden Unterricht zur Verfügung zu stellen“, so Ludwig.

Der Lerncomputer „Calliope mini“ ist benannt nach einer Tochter von Zeus, der Muse der Wissenschaft. Mit ihm soll Programmieren im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht werden. Der rund 7 x 8 cm große Computer ermöglicht von einfachen Experimenten mit Licht und Sound bis hin zur Konstruktion eines Roboters viele Anwendungen. Sein Display besteht aus 25 LEDs. Er hat einen Bluetooth-fähigen Prozessor und einen integrierten Lautsprecher.