Exzellenzforschungsprogramm

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Drei Wissenschaftler werten am Computer Ergebnisse aus.

Mecklenburg-Vorpommern will die Spitzenforschung verstärken: Das Land hat deshalb ein Exzellenzforschungsprogramm aufgelegt. Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu unterstützen, die sich in Forschungsverbünden weiter qualifizieren wollen. In der aktuellen Ausschreibung stehen 25 Mio. Euro zur Verfügung. Die Förderung erfolgt aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020. Ein Forschungsverbund kann bis zu 5 Mio. Euro an ESF-Mitteln erhalten.

Zwei Schwerpunkte der Forschungsförderung

Gefördert werden Forschungsprojekte mit den Schwerpunkten, die der Regionalen Innovationsstrategie des Landes Mecklenburg-Vorpommern (RIS) zugeordnet werden können. Zu den Zukunftsfeldern zählen „Maschinenbau“, „Informations- und Kommunikationstechnologie“, „Gesundheit/Life Sciences“, „Mobilität“ und „Ernährung“. Neben diesen sogenannten themenoffenen Schwerpunkten gibt es den Forschungsschwerpunkt „erneuerbare Energien (Energieforschung)“.

Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Der Vergabe der Fördermittel lag ein wettbewerbliches Verfahren zu Grunde, wie es auch bei anderen Forschungsförderern üblich ist. Das Bewerbungsverfahren war zweistufig und wurde durch das Forschungszentrum Jülich durchgeführt. Die Auswahl der Forschungsverbünde, die unterstützt werden, erfolgte in Form einer Einzelbegutachtung und durch eine unabhängige Jury.

Folgende Vorhaben werden gefördert:

Universität Rostock gemeinsam mit der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und der Fachhochschule Stralsund: „Netzstabilität mit Wind- und Bioenergie, Speichern und Lasten unter Berücksichtigung einer optimalen Sektorkopplung (Netz-Stabil)“
Koordinator: Prof. Hans-Günter Eckel
Universität Rostock gemeinsam mit der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald: „Stoffumsetzungsprozesse an Moor- und Küstenstandorten als Grundlage für Landnutzung, Klimawirkung und Gewässerschutz (Wetscapes)“
Koordinatorin: Prof. Nicole Wrage-Mönnig
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald gemeinsam mit der Universität Rostock, den Universitätsmedizinen Greifswald und Rostock sowie dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI): „Aufklärung der Pathomechanismen bakto-viraler Koinfektionen mit neuen biomedizinischen Modellen (KoInfekt)“
Koordinator: Prof. Sven Hammerschmidt
Universitätsmedizin Greifswald gemeinsam mit der Universitätsmedizin Rostock, den beiden Universitäten Greifswald und Rostock und dem Leibniz-Institut für Katalyse e. V. (LIKAT): „Proteinfehlfaltung, ER-Stress und Proteindegradation – Entwicklung einer systematischen Pipeline für individualisierte Therapien bei erblichen Leber- und Pankreaserkrankungen (PePPP)“
Koordinator: Prof. Markus Lerch
Universitätsmedizin Rostock gemeinsam mit der Universitätsmedizin Greifswald und den beiden Universitäten Greifswald und Rostock. „Card-ii-Omics Kardiovaskuläre Implantatentwicklung-Infektionen-Proteomics: Prävention, Diagnostik und Therapie von Implantatinfektionen (Card-ii-Omics)“
Koordinator: Prof. Emil C. Reisinger

Forschungsfonds MV

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In der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 hat das Land 28 Mio. Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt. Rund 100 Projekte wurden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Die 16 Projekte, die in der Broschüre „Forschungsfonds Mecklenburg-Vorpommern“ vorgestellt werden, zeigen sehr anschaulich, wozu Wissenschaft an den Hochschulen und an den außeruniversitären Forschungsinstituten in Mecklenburg-Vorpommern in der Lage ist.

Kontakt

Hausanschrift
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 3
Referat 340
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Holger Wandsleb
Telefon: 0385-588 7341
Telefax: 0385-588 7083

Kontakt

Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich
Schweriner Straße 44
18069 Rostock
Frank Neudörfer
Telefon: 0381 20356-305
Telefax: 0381 20356-499

Publikationen und Dokumente

Publikationen

Forschungsfonds Mecklenburg-Vorpommern

Im Forschungsfonds Mecklenburg-Vorpommern sind insgesamt 100 Projekte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert worden. Die 16 Projekte, die in dieser Broschüre vorgestellt werden, zeigen sehr anschaulich, wozu Wissenschaft an den Hochschulen und an den außeruniversitären Forschungsinstituten bei uns im Land in der Lage ist.