Minister Christian Pegel übergibt in Rostock Förderbescheide für Schule und Radweg

Nr.94/17  | 01.06.2017  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Infrastrukturminister Christian Pegel hat Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling an diesem Donnerstag (1.6.2017) zwei Förderbescheide übergeben. Das Geld fließt in die Sanierung einer Schule und in den Bau eines Radwegs.

„Mit beiden Maßnahmen machen wir die größte Stadt des Landes noch lebenswerter und anziehender, nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger dort, sondern auch für potenzielle Zuzügler“, sagte Minister Christian Pegel in Rostock. Oberbürgermeister Roland Methling betonte: „Bildung und Mobilität sind wesentliche Kriterien für die Attraktivität Rostocks.“

In den Bau des Radwegs an der Hinrichsdorfer Straße fließen Fördermittel in Höhe von rund 236.000 Euro. Insgesamt betragen die Investitionen rund 735.000 Euro. Die Mittel werden gemäß der Richtlinie über die Mitfinanzierung der Investitionen in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast des Landes gewährt in Verbindung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ziel ist, das Radwegenetz zu verbessern, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Kohlendioxid-Emissionen zu verringern und Mecklenburg-Vorpommern für Radfahrer noch attraktiver zu machen. „Damit leisten wir auch einen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Minister Christian Pegel.

Der neue rund 870 Meter lange Radweg verläuft parallel zur Hinrichsdorfer Straße von der Gutenbergstraße bis zum Kurt-Schumacher-Ring und ist Teil des geplanten Geh- und Radwegs zwischen Dierkower Damm und Dierkower Allee.

Der zweite Förderbescheid dient der Sanierung des Schulgebäudes an der Maxim-Gorki-Straße. Die Förderung beläuft sich auf gut 3,9 Millionen Euro. Das sind 75 Prozent der Gesamtkosten. Die betragen rund 5,5 Millionen Euro. Die Mittel kommen aus der Städtebauförderung und dem EFRE-Fonds. „Investitionen in Schulen sind ein guter Beitrag zur Zukunftssicherung“, sagte Minister Christian Pegel.

Zum Beginn des Schuljahres 2018/19 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Dann zieht das Förderzentrum Lernen dort ein, das bisher an der Danziger Straße untergebracht ist. Das Haus an der Danziger Straße ist nicht mehr sanierungsfähig. Das Förderzentrum kommt mit rund 210 Kindern in 20 Klassen und mehr als 30 Lehrerinnen und Lehrern, einer Schulsozialpädagogin und zwei Berufseinstiegsbegleiterinnen.

Aktuell steht das Schulgebäude an der Maxim-Gorki-Straße leer. Dort war zuletzt die Berufliche Schule für Technik untergebracht, bis sie ins Regionale Berufliche Bildungszentrum für Metall-, Elektro- und Bautechnik (RBBZ) An der Jägerbäk umzog.