Straßen bauen, sichern, warten – Berufe mit Zukunft am Tag der Technik in Wismar

Nr.114/17  | 21.06.2017  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Was hält eine Brücke aus? Wie lange hält eine Autobahn? Und wer kümmert sich darum? Darüber informieren Experten der Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern am Tag der Technik an diesem Freitag (23.6.) in der Hochschule Wismar.

An ihrer Info-Station erklären sie nicht nur, was im Straßenbau technisch nötig und möglich ist. Sie informieren vor allem über die Berufe, die sich um Bau und Erhalt der Straßen kümmern. Besonders wichtig ist dafür neben dem Ingenieur der Straßenwärter. Er kontrolliert die Straßen und Brücken und sorgt so für die Sicherheit im Verkehr.

„Die Verkehrswege sind die Lebensadern des Landes. Deshalb ist es wichtig, sie zu warten und instand zu halten“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel. Vor allem in einem dünn besiedelten Land wie Mecklenburg-Vorpommern seien die Straßen wichtige Kommunikationswege. „Zwei Drittel der Pendler fahren in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Auto zur Arbeit. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass unsere Straßen in gutem Zustand sind.“ Straßenwärter sei ein zukunftsträchtiger Beruf. „Ohne sie wird es auch kein autonomes Autofahren geben. Computergesteuerte Fahrzeuge sind mehr denn je auf intakte Straßen angewiesen“, sagt Christian Pegel, der am Tag der Technik ebenfalls in die Hochschule Wismar kommt und von 10.00 bis 12.00 Uhr Fragen von Schülerinnen und Schülern beantwortet.

An der Info-Station erhalten sie auch einen Einblick in die Berufspraxis. Die Experten der Autobahnmeisterei Upahl stellen typische Arbeitsgeräte von Straßenwärtern vor: einen Unimog mit unterschiedlichen Arbeitsgeräten sowie einen Böschungsmäher.

Der Tag der Technik an der Hochschule Wismar an diesem Freitag (23. Juni) beginnt um 10.00 Uhr und endet um 14.00 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.tdt-mv.de/programm-wismar.html