Nachhaltige Stadtentwicklung

Fördervoraussetzungen und Förderhöhe nach dem Operationellen Programm des "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) für den Förderschwerpunkt "Nachhaltige Stadtentwicklung" in der EU-Förderperiode von 2007 bis 2013

Ziele des Förderschwerpunktes

Strategisches Ziel: Erhöhung der regionalen Standortqualität und Anziehungskraft

Spezifisches Ziel: Aktivierung städtischer Lebens und Wirtschaftsräume

Operatives Ziel: Begünstigung der Ansiedlung und Stabilisierung von Betrieben, Auslösung von Impulsen für neue touristische Anziehungspunkte und Stärkung der Tourismusintensität im Land

Mit einer gezielten Förderung sollen die städtischen Zentren des Landes als Wachstums- und Versorgungsschwerpunkte gestärkt und eine integrierte Stadtentwicklung in wirtschaftlicher, stadträumlicher, ökologischer und sozialer Hinsicht befördert werden. Zugleich soll dafür Sorge getragen werden, dass die Städte weiterhin bedeutende Funktionen für ihr Umland wahrnehmen können.

Finanzierung

Die Förderung wird als Zuschuss gewährt. Der Zuschuss beträgt 75 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. 25 % der zuwendungsfähigen Ausgaben sind i.d.R. durch die Gemeinden aufzubringen.

Förderkriterien

Das geförderte Projekt muss

  • in einem Sanierungs-, Entwicklungs- bzw. Fördergebiet liegen,
  • sich in ein aktuelles Integriertes Stadtentwicklungskonzept einfügen,
  • in die Landesinitiative "ZukunftsStandorte" eingebunden sein sowie
  • innerhalb folgender Förderschwerpunkte berücksichtigt sein:
  1. Entwicklung der an Ostsee und Binnenseen gelegenen touristisch besonders wichtigen Städte zum Wasser hin, durch die städtebauliche Anbindung der Innenstädte an den Hafen bzw. an die Wasserkante,
  2. Städtebauliche Schlüsselprojekte, die die einzigartigen, weitgehend erhaltenen Altstadtkerne als Anziehungspunkt für den hochwertigen Städte- und Kulturtourismus und als Wohn- und Arbeitsstandort stärken,
  3. Förderung von lokaler unternehmerischer Initiative und deren Innovationspotenzial durch Bereitstellung von städtebaulicher Infrastruktur für Klein- und Kleinstunternehmen sowie für hochschulnahe Existenzgründer,
  4. Erschließung und städtebauliche Gestaltung von attraktiven, ökologisch ausgerichteten Wohngebieten, insbesondere auch im universitären Umfeld,
  5. ressourcenschonende Erschließung stadtnaher Brachflächen, die zuvor durch Gewerbe, Militär oder Bahn genutzt wurden.

Rechtsgrundlagen

  • BauGB
  • Städtebauförderrichtlinien des Landes Mecklenburg-Vorpommern (StBauFR)

Antragsverfahren

Die Gemeinden richten ihre Anträge an das WM, Abteilung 5. Das Antragsverfahren richtet sich nach den Bestimmungen der StBauFR.

Auswahl bereits geförderter Vorhaben

  • BUGA Schlosspromenade in Schwerin
  • Sanierungsmaßnahme Poeler Tor in Wismar
  • Erschließung Neue Hafenstraße in Sassnitz
  • Parkplatz Bahnhofstraße in Waren
  • Knotenausbau Mühlendamm/Neue Warnowstraße in Rostock
  • Neugestaltung Seestraße zwischen Feuerwehr und Fährstraße in Stralsund

Kontakt

Postanschrift
Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 5 - Bau
Schloßstraße 6-8
19053 Schwerin
Hausanschrift
Abteilung 5 - Bau
Johannes-Stelling-Straße 14
19053 Schwerin
Kirstin Pingel
Telefon: 0385-588 5532
Telefax: 0385-588 5052