Radverkehr

fünf Radfahrer bei einer kurzen Pause Details anzeigen

Radfahrer

Foto: H. Eisele-Hein
fünf Radfahrer bei einer kurzen Pause

Radfahrer

Foto: H. Eisele-Hein

Mecklenburg-Vorpommern bietet dem Fahrradverkehr aufgrund seiner naturräumlichen Vielfalt, der Ostseeküste sowie der Seen-, Fluss- und Kulturlandschaft hervorragende Voraussetzungen. Das Land gehört seit Jahren zu den beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands. In der Studie "Mobilität in Deutschland" (MiD), die bundesweit zur Mobilität zuletzt in 2008 durchgeführt wurde, wird Mecklenburg-Vorpommern als "Fahrradland" hervorgehoben. 48 Prozent nutzen das Rad täglich bzw. 1-3-mal die Woche (Bund: 39).

Die Leistungsfähigkeit des Fahrrades als vollwertiger Verkehrsträger wird oft unterschätzt. Der Wege-Anteil des Fahrrads an den Hauptverkehrsmitteln ist mit 14 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (Bund: 10) mehr als doppelt so hoch wie der Anteil der ÖPNV-Wege mit nur 6 Prozent.

Zielstellung der Landesregierung

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Zwei Radfahrer vor dem Fahrradabteil eines Zuges

 

Qualitative Verbesserung der für den Radverkehr erforderlichen Infrastruktur. Insbesondere mit den Landkreisen ist neben dem in einem routingfähigen Portal zu dokumentierenden Netz aller nutzbaren Straßen und Wege die künftig alltagsgerechte Wegweisung sowie die Potenziale der Verbindung mit dem öffentlichen Verkehr (Radstationen an Bahnhöfen und Haltestellen) und neue StVO-gerechte Führungsformen abzustimmen.

Zwischen der Landesregierung und allen relevanten Partnern, z. B. dem Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) oder den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, bestehen dabei enge kooperative Kontakte.

Der neue Nationale Radverkehrsplan 2020 "Den Radverkehr gemeinsam weiterentwickeln" (NRVP) der Bundesregierung enthält alle für die Entwicklung des Radverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern notwendigen Ansätze.

Die Landesregierung beteiligt sich an innovativen Prozessen im Radverkehr.