Marktüberwachung

Energielabel für Waschmaschinen <p>Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung</p> Details anzeigen

Europäisches Energie-Label für Waschmaschinen

Energielabel für Waschmaschinen <p>Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung</p>

Europäisches Energie-Label für Waschmaschinen

Jeder erwartet sichere und sparsame Produkte - einerlei ob im beruflichen oder privaten Bereich. Und das nicht zu Unrecht, schließlich gehört das Thema Energieeffizienz zu den bedeutenden Themen der Europäischen Union (EU). Wer in Deutschland bzw. innerhalb der EU Haushalts- und Elektrogeräte kauft, soll davon ausgehen können, dass diese die Umwelt und den Geldbeutel nicht zu sehr belasten.

Nach der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG und der Energieverbrauchskennzeichnungsrichtlinie 2010/30/EU müssen bestimmte Produkte gewisse Mindestanforderungen beim Energieverbrauch erfüllen und dies muss auch kenntlich gemacht werden.

Entsprechende Produkte unterliegen in Deutschland dem Energieverbrauchsrelevante-Produkte-Gesetz (EVPG) und dem Gesetz zur Kennzeichnung von energieverbrauchsrelevanten Produkten, Kraftfahrzeugen und Reifen mit Angaben über den Verbrauch an Energie und an anderen wichtigen Ressourcen (EnVKG).

Damit die in den Gesetzen angegebenen Anforderungen eingehalten werden, müssen Produkte dieser Produktgruppen immer wieder überprüft werden.

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung die zuständige Behörde für die Marktüberwachung. Sie überwacht, dass diese Produkte, nur in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden, wenn sie den aus diesen Gesetzen entstehenden Anforderungen entsprechen.

Hierzu führen die Mitarbeiter sowohl aktive (geplante) als auch reaktive (aufgrund von Hinweisen und Beschwerden) Kontrollen durch. Fragen, Anregungen oder Hinweise auf Verstöße gegen die korrekte Ausweisung der Energiesparlabel können per Mail ans Ministerium gerichtet werden: marktueberwachung.evpg-envkg@em.mv-regierung.de.

Schwerpunkt der aktiven Marktüberwachung wird zunächst die Kontrolle von weißer Ware (Waschmaschinen, Geschirrspüler, etc.) und Unterhaltungselektronik sein. Geplant ist des Weiteren, einen Prüfschwerpunkt auf die Einhaltung der Vorschriften für die Kennzeichnung von Reifen und Pkw zu legen.

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist die in Deutschland beauftragte Stelle für die gesamte Thematik rund um die beiden Gesetze EVPG und EnVKG. Sie koordiniert den Kontakt zur EU und den Informationsaustausch zwischen Bund und Ländern. Ferner unterstützt sie die Bundesländer bei der Marktüberwachung, indem beispielsweise Listen mit Produkten geführt werden, die den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprechen, so dass nicht 15 Länder selbständig ermitteln müssen, was bereits ein Bundesland herausgefunden hat.

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Marktüberwachungsprogramm EVPG/EnVKG 2016