Land unterstützt Gemeinde Jördenstorf beim Abriss der ehemaligen Beruflichen Schule

Nr.39  | 10.04.2017  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Der Betrieb der Beruflichen Schule Jördenstorf wurde mit Ablauf des Schuljahres 2014/2015 vom Landkreis Rostock eingestellt, weil die Ausbildung nach Güstrow verlagert worden war. Für den überwiegenden Teil der Gebäude und Freiflächen hat der Landkreis keinen Bedarf mehr und nach Verhandlungen zur Rückübertragung ist die Gemeinde Jördenstorf seit Anfang dieses Jahres Eigentümerin der Grundstücke.

 

Insbesondere für das ehemalige Schulgebäude sowie das Gebäude mit Küche und Speisesaal gibt es keine Verwendung. Um jedoch den Gemeindehaushalt nicht mit der Unterhaltung ungenutzter Gebäude zu belasten und mögliche Gefahrenquellen durch den Leerstand zu vermeiden, sollen diese Gebäude abgerissen werden.

 

Das Land unterstützt Jördenstorf finanziell und stellt rund 213.000 EUR als Sonderbedarfszuweisung zur Verfügung. Den erforderlichen Eigenanteil, den die Gemeinde bei einer Zuwendung durch das Land aufbringen muss, übernimmt der Landkreis Rostock. Insgesamt waren Kosten in Höhe von rund 284.000 EUR veranschlagt worden.

 

Innenminister Lorenz Caffier: „Ich erinnere mich noch gut an den Herbst 2015, als das Deutsche Rote Kreuz in der leerstehenden Berufsschule eine Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet hatte und aus Klassenräumen Schlafräume wurden. Schnell und unbürokratisch wurde den schutzsuchenden Menschen geholfen, auch deshalb unterstützt das Land jetzt die Gemeinde.“