Gemeinde Ivenack ab heute mit eigenem Wappen

Nr.43  | 13.04.2017  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Die Gemeinde Ivenack im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte besitzt ab heute ein eigenes Wappen. Innenminister Lorenz Caffier hat die dazu erforderliche Genehmigung, den Wappenbrief, an Bürgermeister Stefan Guzu übergeben und wies dabei klar auf die Bedeutung eines solchen Zeichens hin. „Kaum ein anderes Mittel eignet sich besser, um Werte wie Heimatliebe und Geschichtsbewusstsein zu fördern.“

Das Wappen, das mit der Nummer 362 in die Wappenrolle des Landes eingetragen wurde, wird nun zum Aushängeschild der Gemeinde.

Ein Wappen wird nicht durch eine bestimmte Wappenzeichnung festgelegt, sondern durch die schriftliche Beschreibung des Wappens, die Blasonierung, mit der Merkmale des Wappens so kurz und präzise als möglich beschrieben werden. Für das Ivenacker Wappen lautet sie: „In Gold, belegt mit einem Schrägeck, darin ein silberner linksgewendeter Pferdekopf, eine grüne bewurzelte Eiche mit fünf grünen Früchten, eine rot-silberne in zwei Reihen geschachte erniedrigte Leiste überdeckend.“

Jede Gemeinde, egal ob Stadt oder Landgemeinde, hat die Möglichkeit, ein eigenes Wappen anzunehmen und dieses bei der Erfüllung der ihr obliegenden Aufgaben zu verwenden. „Wappen sind wie kaum ein anderes Zeichen geeignet, Wertvorstellungen wie Heimatliebe und Geschichtsbewusstsein zu fördern. Sie spiegeln die Besonderheiten der örtlichen Gemeinschaft auf anschauliche Art und Weise wider, sind repräsentatives Aushängeschild und Werbeträger für die Gemeinde", betonte der Minister.