Innenministerium genehmigt Doppelhaushalt der Stadt Greifswald

Minister Caffier: Viel Licht und wenig Schatten beim Greifswalder Haushalt

Nr.104  | 19.07.2017  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Ohne gravierende Abstriche hat das Innenministerium den Greifswalder Doppelhaushalt 2017/2018 genehmigt. Schneller als im Haushaltssicherungskonzept vorgesehen, konnte die Hansestadt den Haushaltsausgleich erreichen. Die Stadt zehrt allerdings von positiven Vorträgen vergangener Jahre, denn ein jahresbezogener Haushaltsausgleich kann in den Jahren 2017 bis 2019 nicht dargestellt werden. Innenminister Lorenz Caffier sieht hier auch Verbesserungspotenzial: „Die Haushaltslage der Stadt ist insgesamt sehr erfreulich, die dauernde Leistungsfähigkeit ist gesichert. Dennoch sollte die Stadt den Ehrgeiz entwickeln, im nächsten Doppelhaushalt ab 2019 ohne Fehlbeträge das Jahr über auszukommen.“

 Mit gemischten Gefühlen betrachtet man im Innenministerium das Investitionsprogramm der Stadt: Projekte wie das „Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie“, Investitionen in die städtischen Schulen und Straßen sowie die Sanierung des Theaters summieren sich bis 2020 auf Ausgaben von über 100 Mio. EUR. Auch für eine Stadt mit der strukturellen Leistungsfähigkeit Greifswalds ist das in den Augen des Innenministeriums sehr ambitioniert und in Anbetracht der damit zusammenhängenden Kreditaufnahme nicht ohne Risiko.