Auferstehungskirche in Stralsund ist für das Ehrenamt beispielgebend

Auf der dritten Station ihrer Adventstour 2015 würdigte Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) das Netzwerk nachbarschaftlicher Hilfe: "Breit gefächertes Angebot"

Nr.101/15  | 11.12.2015  | JM  | Justizministerium

"Das Ehrenamt wird im Nachbarschaftszentrum NBZ in der Auferstehungskirche Stralsund in allen denkbaren Facetten des Alltags gelebt. Es ist ein beispielgebender Ort für gesellschaftliches Engagement. Von der Jugendkirche über die Arbeit mit Flüchtlingen bis hin zur Bedürftigenbetreuung und Selbsthilfe ist das Angebot breit gefächert. Stralsund kann sehr stolz auf die Grünhufer, die evangelische Kirche sowie das Kreisdiakonische Werk sein. Hier ist ein großes nachbarschaftliches Netzwerk entstanden. Zwischen Jung und Alt, Einheimischen und Fremden wird das Verständnis füreinander durch Kommunikation und Gemeinschaftsleben gefördert“, sagte Justizministerin Kuder in Stralsund auf der dritten Station ihrer diesjährigen Adventstour unter dem Motto „Ehrenamt in Gottes Namen.“

„Den rund 50 ehrenamtlich Tätigen im Stralsunder NBZ in der Auferstehungskirche gilt mein persönlicher Respekt. Sie sind es, die einen vermeintlichen Problembezirk in ein liebenswert lebendiges Plattenbaugebiet verwandeln. Zum täglichen Dank der vielen Menschen, die von ihrer Arbeit profitieren, gehört auch die Anerkennung der Landespolitik. Das Ehrenamt, ob kirchlich oder weltlich, muss gefördert und darf nicht gehemmt werden. An dieser Position halten wir in der Landesregierung fest“, so Ministerin Kuder, sie ist auch zuständig für Kirchenangelegenheiten.

Vierte und letzte Station der Adventstour 2015 wird am Montag (14.12.2015) die Kirchengemeinde Lohmen bei Güstrow sein. Justizministerin Kuder wird ab 16.00 Uhr im generationsübergreifenden „Neuen Haus“ in Zehna mit Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen.