Justizministerin Kuder gratuliert Bernostiftung zum 10. Jubiläum

Zum Festakt in Schwerin würdigte Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) die Stiftung als Träger von drei katholischen Schulen in M-V: "Als Alternative etabliert"

Nr.10/16  | 29.01.2016  | JM  | Justizministerium

„Gut jede dritte der Stiftungen in Mecklenburg-Vorpommern ist eine kirchliche Stiftung. Sie haben eine lange Tradition. Mit der Unterstützung der kirchlichen Stiftungen können ebenso viele wichtige Projekte in unserem Land gestartet und am Leben gehalten werden. Die Bernostiftung fördert einen der wichtigsten Teile des Lebens, das sind die Kinder und deren Bildung“, sagte Justizministerin Kuder anlässlich des Festakts im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais‘ zum zehnjährigen Bestehen der Bernostiftung. Ministerin Kuder ist sowohl zuständig für Kirchenfragen als auch für die Stiftungsaufsicht. Namensgeber der Stiftung ist der erste Schweriner Bischof Berno aus dem 12. Jahrhundert.

„Die letzten Jahre waren sehr schwierig für Stiftungen. Niedrige Zinsen warfen nur geringe Kapitalerträge ab. Umso wichtiger ist es, dass Stiftungen wie zum Beispiel die Bernostiftung, auch in diesen Zeiten durchhalten. Denn Stiftungszwecke, die Kindern und Bildung zugutekommen, sind immer gefragt. Eindrucksvoll beweist das seit nunmehr einem Jahrzehnt die Bernostiftung als Träger von drei katholischen Schulen in Rostock, Ludwigslust und auch in Schwerin. Sie haben sich in unserer Schullandschaft als eine Alternative etabliert. Denn dort, wo das christliche Menschenbild Basis der Erziehungsarbeit ist, werden Werte der Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft vermittelt, die oftmals im Alltag heute untergehen“, so die Ministerin.

„Ich appelliere auch an alle, denen beispielsweise Kinder- und Jugendförderung oder soziale Projekte, Kunst und Kultur am Herzen liegen. Jeder kann sich an der Förderung solcher Zwecke beteiligen, in dem er bei einer bestehenden Stiftung zustiftet“, erklärte Justizministerin Kuder.