Richter aus Mecklenburg-Vorpommern zum ‎Richter am Bundesverwaltungsgericht ‎gewählt

Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner: „Mecklenburg-‎Vorpommern erfolgreich bei der Bundesrichterwahl“ ‎

Nr.15/16  | 17.03.2016  | JM  | Justizministerium

Der Bundesrichterwahlausschuss hat heute Richter am Oberverwaltungsgericht Holger Böhmann zum Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gewählt. „Mit der Wahl trägt Mecklenburg-Vorpommern mit einem vorzüglichen Juristen erneut zur Sicherung der Qualität der Rechtsprechung an den Bundesgerichten bei“, sagte Justizstaatssekretärin Gärtner heute im Anschluss an die Bundesrichterwahl in Berlin. „Ich freue mich sehr, dass unser Personalvorschlag den Richterwahlausschuss überzeugt hat. Wir sind stolz, dass Herr Böhmann sein umfangreiches Wissen, sein besonderes Engagement und nicht zuletzt seine überragende soziale Kompetenz künftig auf Bundesebene einbringen wird. Für sein neues Amt wünsche ich ihm viel Erfolg, Kraft und stets eine glückliche Hand“, so Justizstaatssekretärin Gärtner weiter.      

Information
Zur Person:
Nach Abschluss seiner juristischen Ausbildung mit dem 2. Staatsexamen in Wiesbaden trat Holger Böhmann im Februar 1996 als Richter auf Probe in den Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern ein. Anfang des Jahres 2000 wurde der in Frankfurt/Main geborene Jurist zum Richter am Verwaltungsgericht bei dem Verwaltungsgericht Greifswald ernannt. Von 2004 bis 2005 wurde er zum Zwecke der Erprobung an das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern abgeordnet, bevor im Dezember 2006 seine Ernennung zum Richter am Oberverwaltungsgericht folgte. In der Zeit von 2009 bis 2011 wurde er an das Bundesministerium der Justiz nach Berlin abgeordnet. In der Folge kehrte Holger Böhmann an das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern zurück bis er im Dezember 2013 an das Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern abgeordnet wurde, wo er bis heute tätig ist.

Zum Verfahren:
Der Richterwahlausschuss besteht aus den für das jeweilige Sachgebiet zuständigen Ministern bzw. Senatoren der Länder und einer gleichen Anzahl von Mitgliedern, die vom Bundestag gewählt werden. Die 16 vom Bundestag berufenen Mitglieder müssen nicht Abgeordnete des Bundestages sein. Der Richterwahlausschuss besetzt in geheimer Abstimmung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen die Richterposten beim Bundesgerichtshof, Bundesverwaltungsgericht, Bundesfinanzhof, Bundessozialgericht und Bundesarbeitsgericht.

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