Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen lockt mit neuen Attraktionen

Nr.185/2017  | 02.06.2017  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Karls Erdbeerhof in Rövershagen (LK Rostock) lädt am morgigen Samstag, dem 3. Juni 2017, um 10 Uhr, zum Erdbeerfest und lockt mit neuen Highlights: Für 2 Mio. Euro ließ Geschäftsführer Robert Dahl eine 100 Meter lange Erdbeerpromenade, mit 13 Meter Höhe und 30 Meter Länge das weltgrößte Erdbeerschälchen sowie 5 große Klettererdbeeren für Kinder errichten. Zur Einweihung der neuen Attraktionen wird auch der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus erwartet.

„Es ist beeindruckend, wie sich Karls Erdbeerhof immer wieder neu erfindet und die Besucher mit immer neuen Ideen und Attraktionen in Staunen versetzt. Im Zentrum steht jedes Mal die Erdbeere. Das ist für mich als Landwirtschaftsminister natürlich der entscheidende Anknüpfungspunkt. Auch freut es mich, zu sehen, dass die Erlebnisdörfer in Rövershagen sowie auf Rügen und Usedom unser Bundesland bereichern, Arbeitsplätze schaffen und den ländlichen Raum beleben“, so der Minister mit Blick auf das Wochenende.

Erdbeeren sind bei den Deutschen sehr beliebt. 2014/2015 verzehrte jeder etwa 3,4 Kilogramm. Und das ist gut so, schließlich sind sie besonders gesund. Sie enthalten mehr Vitamin C als Orangen und bestehen zu über 90 % aus Wasser. Der hohe Gehalt an Folsäure und Eisen ist wirksam gegen Blutarmut, der hohe Calcium-Gehalt schützt vor Osteoporose, Kalium und Magnesium schützen das Herz und die Salicylsäure lindert Gicht und Rheuma.

Die Erdbeeranbaufläche in Deutschland betrug im Jahr 2016 etwa 12.300 ha, die Gesamterntemenge belief sich auf über 143.000 t, bei einem Ertrag von ca. 115 dt/ha. Im Vergleich dazu betrug die Anbaufläche in Mecklenburg-Vorpommern 2016 rund 790 ha, die Gesamterntemenge belief sich auf knapp 8.000 t bei einem mittleren Ertrag von ca. 102 dt/ha.

„Leider ist die Anbaufläche im Vergleich zu 2015 um 2,4 % und der Anteil der Erdbeeren an der Obsterzeugung in MV um 3,7 % auf 14,8 % gesunken“, informiert Backhaus. Hauptursache seien die deutlich geringeren Erträge aufgrund massiver Frosteinbrüche gewesen. „Ich hoffe sehr, dass wir das in diesem Jahr wieder wett machen können. Bisher stehen die Zeichen gut“, sagt er weiter. Die Bestände in den Betrieben seien kräftig und gut entwickelt. Die Ernte erster Früchte in unter Vlies-Folien-Doppelabdeckung habe begonnen. Die frühen Erdbeersorten im Freiland ohne Abdeckung seien in Vollblüte.

„Die Luft- und Bodenfrostereignisse in der zweiten Aprilhälfte haben den Erdbeeren in Mecklenburg-Vorpommern kaum Schaden zugefügt, denn die meisten Betriebe haben vor den kritischen Nächten mit Vlies-Folien-Bedeckung einen ausreichenden Frostschutz erreichen können. Das rechtzeitige Bedecken der Bestände ist jedoch eine große Herausforderung und für die Mitarbeiter ein gewaltiger Kraftakt, wurde aber erfolgreich gemeistert. Hier stand die Ernte eines ganzen Jahres auf dem Spiel“, betont der Minister abschließend.

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