Keine Höchstgehaltsüberschreitungen von Pflanzenschutzmitteln bei Lebensmitteln aus MV

Nr.007/16  | 11.01.2016  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

2015 wurden im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) insgesamt 236 Proben bei frischem Obst, Gemüse, Pilzen und Konfitüren etc. auf eine Palette von über 400 Pflanzenschutzmittelwirkstoffen untersucht.

„Das sind fast 100.000 Analysevorgänge und heißt im Ergebnis, dass erfreulicherweise in keinem getesteten Lebensmittel aus Mecklenburg-Vorpommern die Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel verletzt wurden. Insofern sollte sich der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen zurückhalten, wenn er öffentlich suggeriert, dass wir nur noch ‚Chemie‘ auf die Teller bekommen. Wir produzieren gesunde Lebensmittel in Mecklenburg-Vorpommern! Pauschalierungen gegen die Landwirtschaft helfen nicht weiter und zeigen nur eine einseitige Klientelpolitik“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, zu den jüngsten Äußerungen von Jürgen Suhr im NDR Nordmagazin vom 07. Januar.

In 5 von 236 Proben (ca. 2%), die allesamt nicht aus MV stammen, wurden jedoch Höchstgehaltsüberschreitungen nach gewiesen. Damit liegt MV im Bundesdurchschnitt. Dabei wurden in drei Pilzproben, wobei eine aus Deutschland (nicht MV) kam, in einer Kakifrucht und in einer Aprikosenprobe die Grenzwerte für Pflanzenmittelrückstände verletzt. Diese Produkte waren nicht mehr verkehrsfähig, konnten nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung führen.


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