Ministerin Drese: Positive Rahmenbedingungen für Familien schaffen

Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für die internationale Fachtagung angemeldet. Details anzeigen
Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für die internationale Fachtagung angemeldet.
Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für die internationale Fachtagung angemeldet.
Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für die internationale Fachtagung angemeldet.
Nr.33  | 23.02.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Ministerin Stefanie Drese hat heute die internationale Fachkonferenz „Family at its best!? Familienbildung zwischen Praxis und Wissenschaft“ in Neubrandenburg eröffnet und auf die unterschiedlichen Lebenslagen der Familien in der modernen Gesellschaft hingewiesen.

„Familien sind zunehmend vielschichtiger und diverser. So bunt das Leben ist, so verschieden sind auch die familiären Bedürfnisse. Oftmals stoßen Eltern an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Das gilt im besonderen Maße für Alleinerziehende.“, sagte Drese.

Auf diese komplexen Entwicklungen müssen Politik und Wissenschaft nach Ansicht der Ministerin Antworten finden.  Eltern hätten einen Bedarf und einen Anspruch an Informationen und Orientierung, um soziale Kompetenzen sowie Bildung an ihre Kinder vermitteln zu können. „Familienbildung zu allen familienrelevanten Themen gewinnt folglich zunehmend an Bedeutung. Diese wissenschaftlichen Erfahrungen und Erkenntnisse in praktische Hilfen für Familien umzusetzen, muss unser gemeinsames Ziel sein“, betonte Drese in ihrem Grußwort.

Die Ministerin dankte in ihrer Rede der Hochschule Neubrandenburg, dem Institut für Weiterbildung an der Hochschule Neubrandenburg und dem Referat Familienpolitik des Sozialministeriums für die Organisation und Konzeption der Konferenz. Drese: „Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch aus Skandinavien und weiteren europäischen Ländern, sind beeindruckend und ein deutliches Zeichen für die Attraktivität der Konferenz.“

Hintergrund:

Bei der gemeinsam vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung und der Fachstelle „Alles Familie - Familie ist alles“ der Hochschule Neubrandenburg organisierten Veranstaltung sollen unterschiedliche Themen der Familienbildung sowie empirisch gewonnene Ergebnisse und Anforderungen der Familienbildung vorgestellt und diskutiert werden.

Die Referentinnen und Referenten aus u.a. Belgien, Finnland und Schweden zeigen die unterschiedlichen Ansätze der Familienbildung in Europa. Diskutiert wird, ob diese auf andere Länder übertragbar sind. Die zahlreichen Workshop-Angebote und der „Markt der Möglichkeiten“ liefern eine Plattform sowohl für in der Praxis als auch in der Wissenschaft Tätige und anderen Aktive der Familienbildung.

Zum kompletten Programm:  http://service.mvnet.de/_php/download.php?datei_id=1581893