Drese würdigt Zusammenarbeit mit dem Integrationsförderrat zum Abbau von Benachteiligungen für Menschen mit Behinderungen

Ministerin Drese mit dem Vorsit­zen­den des Inte­gra­tions­förder­rates, Martin Jantzen, Gerhard Evers (1. stell­vertre­ten­der Vorsit­zender) und der Lei­terin der Geschäfts­stelle, Karin Pola­schek Details anzeigen
Ministerin Drese mit dem Vorsit­zen­den des Inte­gra­tions­förder­rates, Martin Jantzen, Gerhard Evers (1. stell­vertre­ten­der Vorsit­zender) und der Lei­terin der Geschäfts­stelle, Karin Pola­schek
Ministerin Drese mit dem Vorsit­zen­den des Inte­gra­tions­förder­rates, Martin Jantzen, Gerhard Evers (1. stell­vertre­ten­der Vorsit­zender) und der Lei­terin der Geschäfts­stelle, Karin Pola­schek
Ministerin Drese mit dem Vorsit­zen­den des Inte­gra­tions­förder­rates, Martin Jantzen, Gerhard Evers (1. stell­vertre­ten­der Vorsit­zender) und der Lei­terin der Geschäfts­stelle, Karin Pola­schek
Nr.43  | 13.03.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese empfing heute den Vorstand des Rates für Integrationsförderung von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Der Integrationsförderrat ist ein seit dem Jahr 2000 bei der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern eingerichtetes Beratungsgremium. Er ist der Einzige seiner Art in Deutschland.

„Der Integrationsförderrat leistet einen wesentlichen Beitrag zum Abbau von Benachteiligungen und damit zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, betonte Drese nach dem Treffen mit dem Vorsitzenden Martin Jantzen und den beiden Stellvertretern Gerhard Evers und Heike Roock. Mit zahlreichen Aktivitäten und Empfehlungen unterstütze und berate der Integrationsförderrat die Landesregierung bei der Aufgabe, gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu schaffen.

Drese: „Das heutige Gespräch und der gerade dem Landeskabinett vorgelegte Tätigkeitsbericht haben deutlich gemacht, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Integrationsförderrat und der Landesregierung sachorientiert und vertrauensvoll ist. Unsere gemeinsamen Schwerpunkte sind die Herstellung einer weitgehenden Barrierefreiheit, die uneingeschränkte Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die schrittweise Umsetzung eines inklusiven Bildungssystems, der Abbau von Kommunikationsbarrieren in den öffentlich-rechtlichen Medien und die Förderung der Bewusstseinsbildung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.“

Drese kündigte an, dass der Maßnahmeplan der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in diesem Jahr evaluiert und im Anschluss noch in dieser Legislaturperiode fortgeschrieben wird. „Ebenso werden das Landesbehindertengleichstellungsgesetz und seine Rechtsverordnungen novelliert“, so Drese. In diesem Zusammenhang soll auch der Integrationsförderrat zum Inklusionsförderrat umbenannt werden.