Eröffnung CAP-Markt in Tutow: Sechs dauerhafte Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen entstehen

Ministerin Stefanie Drese, Karin Maibuhr (Fachbereichsleiterin Integrationsamt Rostock) und Klaus Schmidt (AWO Service und zu Tisch gGmbH) Details anzeigen
Ministerin Stefanie Drese, Karin Maibuhr (Fachbereichsleiterin Integrationsamt Rostock) und Klaus Schmidt (AWO Service und zu Tisch gGmbH)
Ministerin Stefanie Drese, Karin Maibuhr (Fachbereichsleiterin Integrationsamt Rostock) und Klaus Schmidt (AWO Service und zu Tisch gGmbH)
Ministerin Stefanie Drese, Karin Maibuhr (Fachbereichsleiterin Integrationsamt Rostock) und Klaus Schmidt (AWO Service und zu Tisch gGmbH)
Nr.55  | 30.03.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese hat heute in Tutow (LK Vorpommern-Greifswald) zur Eröffnung des dortigen CAP-Marktes einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 235.000 Euro übergeben.

In dem Integrationsprojekt mit Einkaufsmarkt und angeschlossenen Backshop ist die Beschäftigung von 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geplant. „Sechs Arbeitsplätze davon sind für Menschen mit Schwerbehinderung vorgesehen, deren Vermittlung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf ganz besondere Schwierigkeiten stößt“, verdeutlichte Ministerin Drese bei der Überreichung des Förderbescheids. Diese Beschäftigte werden als Verkaufshelferinnen und -helfer im gesamten Markt eingesetzt. 

Die Zuwendung für Bau- und Ausstattungsinvestitionen erfolgt aus Mitteln der Ausgleichsabgabe. Damit werden etwa Kosten für den behindertengerechten Umbau, Türen, sanitäre Einrichtungen, Ladenbau und Kassen bezuschusst. Der Bescheid an den Träger AWO Service und zu Tisch gGmbH Stavenhagen ergeht u.a. mit der Bedingung, dass die von der geförderten Maßnahme betroffenen Arbeitsplätze mindestens fünf Jahre gesichert sind. 

„Ich bin von der Idee der CAP-Märkte sehr angetan“, betonte Drese. „Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam. Kundenzielgruppe sind Senioren, schwerbehinderte Menschen und junge Familien, die kaum Möglichkeiten haben, sich in großen Einkaufsmärkten zu versorgen. Gegenüber herkömmlichen Märkten steht hier mehr Personal für die Kundenberatung und erweiterten Service, wie z.B. beim Einpacken des Einkaufs zur Verfügung“, so Ministerin Drese.

CAP-Märkte gibt es bundesweit. Der Name leitet sich von Handicap ab, der englischen Bezeichnung für Benachteiligung. In Mecklenburg-Vorpommern bestehen  zurzeit weitere sechs CAP-Märkte. Träger sind die „Integra Güstrow gGmbH“ und der Verein „Neue ohne Barrieren gGmbH“ in Rostock.