Sozialministerin Stefanie Drese übernimmt Vorsitz im Landespflegeausschuss

Nr.57  | 31.03.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese ist am Freitag zur neuen Vorsitzenden des Landespflegeausschusses gewählt worden. Auf der Sitzung des Ausschusses sagte Drese in Schwerin: „Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen. Angesichts einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft gewinnen die Themen Pflege und Pflegebedürftigkeit zunehmend an Bedeutung. Zur Bewältigung der Herausforderungen bedarf es weiterhin des Engagements aller Akteure.“

Der Landespflegeausschuss ist das gesetzliche Gremium zur Beratung über Fragen der Pflegeversicherung. In ihm sind Vertreterinnen und Vertreter von Krankenkassen, Pflegeverbänden, Kommunen und Landkreisen sowie die Landesregierung vertreten. In der ersten Sitzung unter dem Vorsitz von Ministerin Drese waren Themen u.a. die Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze und die weitere Projektbegleitung zur Entbürokratisierung in der Pflegedokumentation.

Drese: „Um die Pflege zukunftsfähig zu gestalten, wurden die Pflegestärkungsgesetze auf den Weg gebracht. Der grundlegende Systemwandel, der maßgeblich mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs  verbunden ist, muss nun umgesetzt werden. Auch wenn es wegen der zahlreichen Detailfragen noch Abstimmungsbedarfe gibt, kann meines Erachtens eine positive Zwischenbilanz gezogen werden. Hierfür gilt allen Akteuren mein herzlicher Dank.“

Positiv hob die Ministerin in der Sitzung des Landespflegeausschusses auch die hohe Teilnahme der hiesigen Pflegeeinrichtungen an dem Implementierungsprojekt zur neuen Pflegedokumentation hervor. „Mit annähernd 60 Prozent nimmt Mecklenburg-Vorpommern im bundesweiten Vergleich die Spitzenposition ein“, betonte Drese. Mit dem neuen Strukturmodell wird das Ziel verfolgt, den zeitlichen Aufwand für die Pflegedokumentation zu minimieren. Zur Begleitung des Projektes auf Landesebene beauftragte der Landespflegeausschuss den eingerichteten Koordinierungsausschuss zur Fortführung seiner Arbeit bis zum Ende des Jahres 2017.