Ministerin Drese für stärkere familienorientierte Arbeitszeitgestaltung

Nr.93  | 14.05.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai spricht sich Sozialministerin Stefanie Drese für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus.

„Kindererziehung, die Pflege von Angehörigen und die eigene berufliche Karriere ist nicht nur, aber vor allem für Frauen oft ein alltäglicher Spagat. Doch auch Männer möchten zunehmend mehr am Familienleben teilhaben“, betont Ministerin Drese. So zeigten Untersuchungen, dass rund 60 Prozent der Eltern in Deutschland mit Kindern unter drei Jahren es ideal fänden, sich ihre Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlicher aufzuteilen.

Dafür seien flexible Zeitkonzepte in Unternehmen und Betreuung notwendig. „Wir brauchen zudem Aushandlungsprozesse zu Fragen der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienleben, innerhalb einer Partnerschaft, zwischen Unternehmen und ihren Angestellten“, so die Ministerin.

Wichtig sind nach Ansicht von Drese weitere Anstrengungen von Politik und Arbeitgeberseite zur Verbesserung der Rahmenbedingungen. „Dazu gehören mehr Betriebskitas, Betreuungsplätze in den Randzeiten und Kurzzeitpflegeplätze. Aber es geht auch generell um eine Modernisierung der Arbeitskultur mit familienorientierter Arbeitszeitgestaltung, möglichst bedarfsgerecht und zugeschnitten auf individuelle Lebensumstände“, so Drese. „Wir müssen Menschen in ihren ganz unterschiedlichen Lebensphasen mehr Optionen bei der Arbeits- und Lebenszeitgestaltung geben.“