Ministerin Drese zum Kindertag: Familienbildung gewinnt zunehmend an Bedeutung

Nr.105  | 31.05.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese spricht sich anlässlich des Internationalen Kindertages für eine kinderfreundlichere Gesellschaft aus. Bei allem staatlichen Handeln müsse das Wohl des Kindes berücksichtigt werden. „Es geht aber auch um ganz praktische Dinge, wie genügend Bolz- und Spielplätze oder gute Freizeit-, Urlaubs- und Kulturangebote, die allen Kindern unabhängig von ihrer familiären Situation offenstehen“, sagte Drese.

Die Politik muss nach Ansicht der Ministerin den Grundstein für gleiche Entwicklungs- und Bildungschancen für alle Kinder legen. Dabei gewinnt die Familienbildung zunehmend an Bedeutung, so Drese. „Viele Eltern stoßen immer wieder an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Sie haben einen Bedarf an Informationen und Orientierung, um soziale Kompetenzen sowie Bildung, an ihre Kinder vermitteln zu können.“ Drese: „Das Land stellt deshalb 500.000 Euro jährlich zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie zur Verfügung.“

Von elementarer Bedeutung für gleiche Entwicklungschancen ist für Ministerin Drese zudem der quantitative und qualitative Ausbau der Kindertagesförderung. „Mit unseren weit überdurchschnittlichen Betreuungsquoten in Krippen, Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen und unserer sehr guten frühkindlichen Förderung leisten wir einen großen Beitrag dazu“, so Drese. Mit den erheblich gestiegenen Bundesmitteln etwa für die Programme Sprachkitas und KitaPlus könnten nun darüber hinaus gezielt wichtige Förderangebote ausgebaut werden. Drese: „Und mit der Zusage des Bundes, sich grundlegend und dauerhaft an der Finanzierung des Systems der Kindertagesbetreuung zu beteiligen, kommen wir auch unserem Ziel, alle Eltern von den Kita-Beiträgen zu befreien, ein erhebliches Stück näher.“