Drese: Digitale Medien eröffnen älterer Generation neue Wege der gesellschaftlichen Teilhabe

Nr.115  | 12.06.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese hat sich für ein auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnittenes medienpädagogisches Angebot im Land ausgesprochen. „Die gesellschaftliche Teilhabe ist heute ganz wesentlich an die Nutzung digitaler Medien gebunden“, so Drese zur Eröffnung der Fachtagung der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern „Die Klügeren lernen weiter. Warum mediales Wissen im Alter wichtig ist.“

Drese: „Die meisten Seniorinnen und Senioren wollen auch im Ruhestand aktiv sein und sich gesellschaftlich engagieren - im Ehrenamt, in der Familie, für die Nachbarschaftshilfe, als erfahrene Ratgeberinnen und Ratgeber.“ Digitale Medien spielten dabei eine immer wichtiger werdende Rolle. Insbesondere für ältere Menschen sei die Nutzung digitalen Medien eine Chance und ein großer Gewinn.

Die Ministerin lobte vor diesem Hintergrund ausdrücklich, dass im Auftrag der Medienanstalt M-V durch die Universität Greifswald der Medienkompass II erstellt wurde. „Der Kompass zeigt, wie ältere Menschen von den Medien profitieren können. Er bietet auch eine Orientierung in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren und beschreibt konkret, wie Medienbildung an Menschen im mittleren und höheren Alter vermittelt werden kann“, sagte Drese.

Neben den zahlreichen Informationsmöglichkeiten ist für Ministerin Drese besonders wichtig, dass mit dem Computer und Internet vielen Menschen, die weniger oder nicht mobil sind, neue Wege der Teilhabe eröffnet werden. „Gerade für unser Flächenland sind digitale Medien eine Chance und sie können ein großer Gewinn sein, wenn es uns gemeinsam gelingt, auch bisher skeptischen älteren Menschen die Angst im Umgang mit neuen Medien und Technologien zu nehmen und sie zu befähigen, sie sicher anzuwenden“, so Drese. „Ob und wie lange Seniorinnen und Senioren, vor allem im ländlichen Raum, zukünftig im eigenen Haushalt/Wohnumfeld verbleiben können, hängt ebenfalls zunehmend von moderner Technik und der Bereitschaft und Fähigkeit zur Nutzung von netzbasierten Assistenzsystemen ab“, betonte die Ministerin.