Drese: Paritäter MV wichtiger und unverzichtbarer Partner auf den Handlungsfeldern der sozialen Arbeit

Nr.138  | 07.07.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese war heute Gast auf der Mitgliederversammlung des Paritätischen MV. Dabei hob die Ministerin in ihrem Grußwort die übereinstimmenden Grundsätze des Paritätischen als einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern und des Sozialministeriums hervor: „Wir stehen gemeinsam für einen starken und leistungsfähigen Sozialstaat sowie für eine gute und funktionierende Kinder-, Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe“, sagte Drese.

Die Ministerin verdeutlichte, dass alle Träger der Freien Wohlfahrtspflege für die Landesregierung ein wichtiger und unverzichtbarer Partner auf den Handlungsfeldern der sozialen Arbeit sind. „Das möchte ich mit Blick auf bestimmte politische Kräfte im Land, die die freie Wohlfahrtspflege pauschal attackieren und unter Generalverdacht der Kungelei stellen, ausdrücklich betonen“, so Drese heute in Schwerin.

Ministerin Drese sagte zu, auch in der Zukunft für eine verlässliche Finanzierung der Leistungen in der Wohlfahrtspflege durch das Land zu sorgen. „Klar ist aber auch, wo Verbesserungsbedarf identifiziert worden ist, muss gehandelt werden“, so Drese. „Land und Wohlfahrtsverbände müssen für größtmögliche Transparenz stehen sowohl bei der Ausreichungspraxis der Fördermittel sowie beim Verteilschlüssel innerhalb der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in M-V. Auch strukturelle Reformen müssen angegangen werden. Dafür setze ich mich ein“, sagte Drese.

Als vordringlichstes Thema der nächsten Jahre bezeichnete die Ministerin die Sicherung des Fachkräftebedarfs im Sozial- und Bildungsbereich. Dazu gehörten die schulgeldfreie Ausbildung, eine bessere Vergütung und flexible Arbeitszeitmodelle in der sozialen Arbeit. Drese: „Um hier erfolgreich zu sein, brauchen wir mehr Wertschätzung, entschlossenes Handeln und den Mut, neue Wege zu gehen. Nur dann werden auch in der Zukunft genügend gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen.“