Vorpommern

Den östlichen Landesteil gemeinsam weiter voranbringen

Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann Details anzeigen

Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann

Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann

Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann

Viele Herausforderungen unseres Landes werden in Vorpommern besonders deutlich:

Zwar verfügt Vorpommern mit der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und mit der Welterbestadt Stralsund über zwei starke Zentren. Auch ist der Landesteil mit den Inseln Rügen und Usedom eine der stärksten Tourismusregionen des Landes. Insgesamt aber ist die Wirtschaftskraft niedriger, die Arbeitslosigkeit höher. Struktur­probleme zeigen sich besonders im ländlichen Raum, jenseits der Küstenregion.

Deshalb hat Ministerpräsident Erwin Sellering Patrick Dahlemann zum Parlamen­tarischen Staatssekretär für den Landesteil Vorpom­mern berufen: Patrick Dahlemann soll Ansprechpartner für die Akteure, Kümmerer vor Ort und der besondere Interessen­vertreter Vorpommerns am Kabinetts­tisch sein.

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Dahlemann: "Freue mich auf meine neue Aufgabe"

Zu sehen ist der Rathausplatz in Anklam Details anzeigen

Anklam wird der Hauptdienstsitz des Parlamentarischen Staatsekretärs werden

Zu sehen ist der Rathausplatz in Anklam

Anklam wird der Hauptdienstsitz des Parlamentarischen Staatsekretärs werden

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und das Vertrauen in mich. Ich habe aber auch großen Respekt vor den damit verbundenen Heraus­forderungen", sagte Dahlemann nach seiner Ernennung. Es gebe viele gute Ansätze vor Ort, einige - wie die Telemedizin und die Multiplen Häuser zur wohnort­nahen Daseins­vorsorge - auch mit Modellcharakter über Vorpommern hinaus.

Dahlemann weiter: Um erfolgreich zu sein, müssen wir uns aber besser vernetzen und geschlossener für die Region kämpfen. Dazu gehört auch ein stärkeres Wir-Gefühl, mehr Selbstbewusstsein und Stolz auf das Erreichte. Ich will alle Akteure zusammenbringen und werde mich um jeden kümmern, der sich für Vorpommern engagieren will und der Ideen hat, wie wir den demografischen Wandel meistern können, die Wirtschafts­förderung besser vernetzen und den Tourismus weiterentwickeln. Am Kabinettstisch will ich dafür sorgen, dass wir uns bei allen wichtigen Entscheidungen die Frage stellen: Haben wir beide Landesteile gleichermaßen im Blick? Wenn das selbstverständlich wird, haben wir schon eine Menge erreicht.

Weitere Vorpommern-Themen

Neue App "Digitaler Friedhof" für die Kriegsgräberstätte Golm

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und der Polnische Vizepräsident der Stadt Swinemünde Pawel Sujka schalteten die neue App gemeinsam frei Details anzeigen

Patrick Dahlemann und Pawel Sujka schalteten die App gemeinsam frei

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und der Polnische Vizepräsident der Stadt Swinemünde Pawel Sujka schalteten die neue App gemeinsam frei

Patrick Dahlemann und Pawel Sujka schalteten die App gemeinsam frei

Auf der Kriegsgräberstätte Golm auf Usedom ist am 12. März 2017 die App "Digitaler Friedhof" freigeschaltet worden. Mit dieser App können sich Besucherinnen und Besucher der Kriegsgräberstätte Golm auf einen digitalen Rundgang begeben. Das in Deutschland einmalige Projekt wurde von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann: Der Golm ist ein sehr wichtiger Ort für die Geschichte Deutschlands und Polens. Über die App haben wir technisch sehr niederschwellig die Möglichkeit, Informationen an alle Besucherinnen und Besucher zu transportieren.

Dialogzentrum Umbrüche in Stettin

Parlamentarischer Staatssekretär Patrick Dahlemann, Vizemarschall Jaroslaw Rzepa, Bernd Schubert sowie der Direktor der Abteilung für Territoriale Zusammenarbeit Krzysztof Zarna Details anzeigen

Parlamentarischer Staatssekretär Patrick Dahlemann, Vizemarschall Jaroslaw Rzepa, Bernd Schubert sowie der Direktor der Abteilung für Territoriale Zusammenarbeit Krzysztof Zarna

Parlamentarischer Staatssekretär Patrick Dahlemann, Vizemarschall Jaroslaw Rzepa, Bernd Schubert sowie der Direktor der Abteilung für Territoriale Zusammenarbeit Krzysztof Zarna

Parlamentarischer Staatssekretär Patrick Dahlemann, Vizemarschall Jaroslaw Rzepa, Bernd Schubert sowie der Direktor der Abteilung für Territoriale Zusammenarbeit Krzysztof Zarna

Werden in Zukunft mehr Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern in das Dialogzentrum Umbrüche kommen, um dort etwas über die Geschichte des deutsch-polnischen Grenzgebiets zu lernen? Bei ihrem gemeinsamen Besuch in dem Stettiner Museum am 23.02.2017 waren sich der Vizemarschall der Wojewodschaft Westpommern, Jarosław Rzepa, und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann, darin einig, dass das sehr wünschenswert wäre. Dahlemann war auf Einladung Rzepas in die Hauptstadt der Wojewodschaft gekommen, um den persönlichen Kontakt zu festigen, der im vergangenen Jahr bei der Präsentation Westpommerns in Schwerin entstanden war und damit zugleich zur weiteren Vertiefung der engen Partnerschaft zwischen beiden Regionen beizutragen.

Das Dialogzentrum Umbrüche kann zu einer weiteren guten Plattform des regionalen Dialogs und der deutsch-polnischen Zusammenarbeit werden. Ich freue mich, dass wir uns gerade hier getroffen haben. Im Dialogzentrum werden auch die schrecklichen Seiten der gemeinsamen Geschichte in der Grenzregion nicht ausgeblendet. Das bietet die Möglichkeit, sich der Vergangenheit zu stellen und das Geschehene gemeinsam aufzuarbeiten. Dazu wünsche ich mir auch noch mehr Besucher aus Mecklenburg-Vorpommern“, so der Vizemarschall.

Leiterin des Museums Dialogzentrum Umbrüche Frau  Agnieszka Kuchcińska-Kurcz Details anzeigen

Die Leiterin des Museums Dialogzentrum Umbrüche Agnieszka Kuchcińska-Kurcz erläutert den Besuchern ihre Ausstellung

Leiterin des Museums Dialogzentrum Umbrüche Frau  Agnieszka Kuchcińska-Kurcz

Die Leiterin des Museums Dialogzentrum Umbrüche Agnieszka Kuchcińska-Kurcz erläutert den Besuchern ihre Ausstellung

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern betonte, dass es auf der deutschen Seite der Grenze bis heute in der Geschichte vieler Familien starke Bezüge ins heutige Westpommern gebe. So seien seine beiden Großmütter in Stettin geboren und aufgewachsen. Dahlemann: Mit ihrer sehr anschaulichen Geschichtsvermittlung ist diese Ausstellung wirklich außergewöhnlich und hat es geschafft, mich ganz persönlich zu berühren. Das Dialogzentrum Umbrüche sollte zu den Einrichtungen gehören, die Stettin-Besucher aus Mecklenburg-Vorpommern unbedingt besichtigen. Ich werde mich sehr dafür einsetzen, dass dieses einzigartige Haus bei uns im Land noch bekannter wird, dass gerade unsere Schulen das hervorragende Angebot hier noch mehr nutzen.

Vitrine des Dialgozentrums Umbrüche, das die Geschichte Stettins und Westpommerns von 1939 bis 1989 präsentiert Details anzeigen

Vitrine des Dialogzentrums Umbrüche

Vitrine des Dialgozentrums Umbrüche, das die Geschichte Stettins und Westpommerns von 1939 bis 1989 präsentiert

Vitrine des Dialogzentrums Umbrüche

Weitere Themen des Treffens zwischen Vizemarschall und Parlamentarischem Staatssekretär waren die Zusammenarbeit der Partnerregionen in den Bereichen Kultur, Großschutzgebiete sowie bei der gemeinsamen Umsetzung des Interreg-Programms der EU. Dabei wurde unter anderem eine Projektidee zur Stärkung des deutsch-polnischen Radwandertourismus diskutiert, wie sie mit der Sanierung der Eisenbahnbrücke bei Zehden zwischen Brandenburg und Westpommern erreicht wurde. Abschließend erklärten die Politiker: „Wir sind beide sehr daran interessiert, unseren Beitrag dazu zu leisten, dass sich die gegenseitigen Beziehungen zwischen unseren Regionen weiter vertiefen, ganz besonders im grenznahen Raum. Dazu wollen wir uns in Zukunft regelmäßig treffen.“ Der Parlamentarische Staatssekretär lud Vizemarschall Rzepa ein, ihn baldmöglich in Vorpommern zu besuchen.

Hintergrundinformationen zum Museum:

Das Dialogzentrum Umbrüche präsentiert die Geschichte Stettins und Westpommerns in den Jahren von 1939-1989. Voriges Jahr hatte das Museum ca. 45.000 Besucher. Leiterin ist Frau Agnieszka Kuchcińska-Kurcz. Der Großteil des Museumsgebäudes ist unterirdisch verborgen, in der Nähe des Mieczysław-Karłowicz-Philharmoniehauses, das inzwischen als ein Glanzstück der westpommerschen Architektur gilt. Die beiden Häuser bilden gemeinsam eine moderne Stadtfläche. Das Dialogzentrum wurde teilweise aus Mitteln des Operationellen Regionalprogrammes für Westpommern 2007-2013 finanziert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 26 Millionen Złoty (ca. 6,5 Millionen Euro), davon 16 Millionen Złoty Fördermittel und 10 Millionen Złoty Beitrag der Wojewodschaft Westpommern.