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Nachhaltige Standortentwicklung in Wismar: Lübsche Straße 33 vor und nach der Sanierung.Fotos: BauGrund Sanierungsträger GmbH

Nachhaltige Standortentwicklung in Wismar: Lübsche Straße 33 vor und nach der Sanierung.

Nachhaltige Standortentwicklung in Wismar: Lübsche Straße 33 vor und nach der Sanierung.Fotos: BauGrund Sanierungsträger GmbH

Nachhaltige Standortentwicklung in Wismar: Lübsche Straße 33 vor und nach der Sanierung.

Seit 1991 engagieren sich die mehr als 100 Städte und Gemeinden des Landes erfolgreich in der Stadtentwicklung. Die Städte in Mecklenburg-Vorpommern haben sich in den letzten Jahren zu attraktiven und viel besuchten Anziehungspunkten entwickelt. Die Lebens- und Wohnqualität hat sich u.a. durch die Städtebauförderung deutlich verbessert – durch die Sanierung von Wohnungen, Kindertagesstätten, Schulen und Turnhallen, Kirchen und Museen, durch die Neugestaltung der Straßen und Plätze, Spielplätze und Sportanlagen. Aufgrund der Erhaltung und Weiterentwicklung des baukulturellen Erbes hat sich der Städtetourismus zu einem echten Wirtschaftsfaktor entwickelt. Die Städtebauförderung ist seit Jahren ein Erfolgsprogramm und eine der tragenden Säulen einer kontinuierlichen städtebaulichen Erneuerung unseres Landes.

Das Land unterstützt die Gemeinden mit Mitteln aus dem Landeseigenen Städtebauförderprogramm, aus den Bund-/Länderprogrammen und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Seit einigen Jahren liegt der Schwerpunkt der Städtebauförderung auf der Stärkung der Innenstädte. Im Jahr 2004 startete die "Initiative Innenstadt". Ziel ist, dass die Stadtzentren im Land gestärkt werden – insbesondere gegenüber Einzelhandelsstandorten auf der so genannten "grünen Wiese". Die "Initiative ZukunftsStandorte" regt die Städte und Gemeinden zu großer Eigenverantwortung an. Die Kommunen sind aufgefordert, die vorhandenen Potenziale zu aktivieren und die Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten, die sie gegenüber anderen Kommunen einzigartig machen.

Eine der wichtigsten Aufgaben der Stadtentwicklungspolitik in Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Unterstützung der nachhaltigen Stadtentwicklung und des Stadtumbaus, der dazu beiträgt, die Auswirkungen des sich weiter vollziehenden Strukturwandels aufzufangen und auszugleichen. Die Stärkung der Innenstädte und Ortskerne als attraktive Wohn- und Arbeitsorte durch Förderung wichtiger infrastruktureller Projekte bleibt Schwerpunktthema. Augenmerk wird dabei auf die Unterstützung privater Modernisierungsmaßnahmen zum Erhalt der historischen Gebäudesubstanz und zur Bekämpfung des Wohnungsleerstandes in den Innenstädten gelegt, um bedarfsgerechten Wohnraum u.a. für Familien und ältere Menschen zu schaffen. Die Strategie des Vorrangs der Innen- vor Außenentwicklung hat weiterhin Priorität, um Flächen und Ressourcen zu sparen.

Zu lebenswerten Wohnverhältnissen gehört neben sanierten Wohnungen auch ein entsprechendes soziales Umfeld. Daher benötigen benachteiligte Stadtteile besondere Instrumentarien, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu ermöglichen.

Die Städtebauförderung wird auch weiterhin ihren Beitrag zu Wachstum und damit zu Beschäftigung leisten. Denn nur auf diese Weise wird die Attraktivität der Städte und Gemeinden als Wohn- und Wirtschaftsstandort gestärkt, die Schaffung und Erhaltung neuer Arbeitsplätze gefördert und ihre Zukunftsfähigkeit nachhaltig unterstützt.

Hausanschrift
Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 5
Johannes-Stelling-Straße 14
19053 Schwerin
Abteilungsleiter
Christian Schwabe
Telefon: 0385-588 5050
Telefax: 0385-588 5052