EU-Strategie für den Ostseeraum

Strategie

In den acht Ostseeanrainerstaaten Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden leben 146 Millionen Menschen. Die Region teilt gemeinsame Merkmale und Herausforderungen. Die EU-Ostseestrategie will Ressourcen bündeln und die Zusammenarbeit im Ostseeraum intensivieren. Die Entwicklung der Ostseeregion soll durch die Zusammenführung und eine koordinierte Abstimmung der Aktivitäten zahlreicher Akteure auf den unterschiedlichen Ebenen unterstützt und optimiert werden. Der Aktionsplan dient der konkreten Umsetzung der EU-Ostseestrategie.

Ziele und Politikbereiche

Der Aktionsplan sieht drei Hauptziele für die verstärkte Zusammenarbeit im Ostseeraum vor:

  • Rettung der Ostsee - "To save the sea",
  • Verbindung der Region - "To connect the region" und
  • Steigerung des Wohlstands - "To increase prosperity"

Diesen Hauptzielen wurden jeweils vier Teilziele zugeordnet. Aus den formulierten Zielen leiten sich 13 thematisch geordnete Politikbereiche ab, in denen die Strategie besonderen Handlungsbedarf sieht. Koordinator für den Schwerpunktbereich Tourismus ist in Mecklenburg-Vorpommern das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit. Der Politikbereich zielt vor allem auf eine nachhaltige Entwicklung von Kooperationsstrukturen im Tourismussektor ab, um schließlich den Ostseeraum als eine einheitliche Tourismusdestination zu etablieren.

Das 9. Ostseetourismus-Forum wird am 19. und 20. Oktober 2016 in Pärnu, Estland, stattfinden.

Aktuelle Entwicklung

Der Aktionsplan zur EU-Ostseestrategie wird kontinuierlich überarbeitet. Die neue Fassung wurde auf dem 6. EUSBSR-Jahresforum am 15. und 16. Juni 2015 in Jurmala (Lettland) vorgestellt.