Auf die in den Jahrhunderten entstandene Tradition ist die Universität Rostock stolz. Schließlich gehören so berühmte Wissenschaftler wie die Nobel-Preisträger Albert Einstein und Max Planck zu den Ehrendoktoren. Sie verkörpern die Einheit und Freiheit von Lehre und Forschung – die noch heute an der Rostocker Universität großgeschrieben wird.
Diese Einheit zeigt sich insbesondere im Studienangebot. Die Universität Rostock zählt zu den deutschen Hochschulen mit dem breitesten Fächerspektrum. Dabei wird auch vor so genannten Grenzgebieten nicht halt gemacht: Biomechanik, Medizintechnik, Technomathematik und Umweltrecht gehören zu den beliebtesten Studiengängen. Besonders vorzeigbar sind die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum. Führend sind diese Einrichtungen in der Entwicklung von künstlichem Organersatz, in der Transplantationsmedizin und bei der Erforschung degenerativer Erkrankungen des Knochens.
Einzigartig sind auch Demographie, Landeskultur und Umweltschutz. Im wahrsten Sinne des Wortes – kann man diese Studiengänge doch nur in Rostock belegen. Auch Internationalität ist der Universität sehr wichtig. Als eine der ersten in Deutschland hat sie ihre geisteswissenschaftlichen Studiengänge auf das zukunftsträchtige Bachelor-/Master-System umgestellt. Mit Erfolg. Die Studienzeiten haben sich weiter verkürzt, die Betreuung ist noch besser geworden und mittlerweile studieren hier etwa 15.000 junge Menschen. Da braucht es einen ausreichend großen Wissensspeicher. So steht die größte Bibliothek Mecklenburg-Vorpommerns in der Rostocker Südstadt. Gleich neben der mehrfach preisgekrönten Mensa, die seit Jahren immer wieder Preise für ihr gesundes und abwechslungsreiches Essensangebot und die freundlichen Mitarbeiter einheimst.
Der Universität Rostock stehen lt. HGP 8.870 flächenbezogene Studienplätze zur Verfügung. Zum 31.12.2004 waren hiervon 7.633 ausgebaut. Für die Universität Rostock werden Neubauten für die Fachbereiche Biologie und Chemie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät für 48 Millionen Euro sowie für das Biomedizinische Forschungszentrum im Wert von acht Millionen Euro errichtet. Für den Erweiterungsbau am Altbau der Klinik für Chirurgie und MKG werden 48 Millionen Euro investiert