Das Magisterstudium an einer Universität ist ein wissenschaftsbezogenes, berufsöffnendes Studium in mindestens zwei Fächern aus verschiedenen Fachgebieten. In sich abgeschlossene Hauptfächer, Nebenfächer und Studienelemente können im Rahmen bestimmter Kombinationsvorschriften zu einem den persönlichen Neigungen und dem Berufsziel entsprechenden Studium zusammengestellt werden.
Der Magisterabschluss ist vorwiegend in den sprach- und kulturwissenschaftlichen, aber auch in einigen gesellschaftswissenschaftlichen Fächern möglich. Auch hier sind die Studienabschnitte des Grundstudiums und des Hauptstudiums zu unterscheiden.
Das Grundstudium wird mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen.
Am Ende des Hauptstudiums stehen eine wissenschaftliche Arbeit (Magisterarbeit) sowie schriftliche und mündliche
Prüfungen.
Für das Magisterstudium gilt eine Regelstudienzeit von neun Fachsemestern.
Die Magisterstudiengänge in der vorgeschriebenen Form sollen bis zum Jahr 2010 durch die gestuften Studiengänge
Bachelor/Master ersetzt werden.