Mecklenburg-Vorpommern hat eine literarische Tradition, die weit über Landes-, ja Bundesgrenzen hinausgeht. Die zu diesem nördlichen Landstrich gehörende Mundart des Niederdeutschen würde ohne die literarischen Zeugnisse eines Fritz Reuter oder John Brinckman nicht zu dem Erbe geworden sein, wie wir es heute nutzen können. Gerhart Hauptmann brachte durch seinen Aufenthalt auf der Insel Hiddensee ein Gedankengut in die Literaturwelt, das epochebildend wirkte. Die Bücher Hans Falladas gehören zu den meistgelesenen der Weltliteratur. Die Nach- und Neuentdeckungen des Mecklenburger Autors Uwe Johnson setzen Akzente.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert die Entstehung und Verbreitung von Literatur, bewahrt und pflegt ihre Zeugnisse. Dabei stehen die Individualität und die Tradition der Literatur Mecklenburg-Vorpommerns im Vordergrund.
Stipendien des Landes dienen der direkten Autorenförderung. Literaturförderkreise, Vereine, Bibliotheken, Verlage und Autoren verhelfen regional dem leisesten und doch so intensivem Medium Buch dabei, angenommen und verbreitet zu werden – durch Veranstaltungen, Workshops oder Lesungen und Lesereihen. So erhält die Literatur die Freude daran, nahe und ferne Gedanken-Welten zu entdecken.