Im Ergebnis der Koalitionsverhandlungen nach der Landtagswahl 2006 ist die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) zum 1. Januar 2007 dem Geschäftsbereich des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zugeordnet worden. Seit Mai 2007 gehört auch der Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR zum Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Damit wurde dem Koalitionsvertrag Rechnung getragen, wonach die politische Bildung in den staatlichen Bildungseinrichtungen verankert wird, um Kinder und Jugendliche stärker zu erreichen.
In Mecklenburg-Vorpommern sind ca. 1.350 Objekte erfasst, die auf die politische Geschichte des Landes seit dem 19. Jahrhundert verweisen, darunter etwa 300 Erinnerungszeichen für Opfer des Nationalsozialismus.
An mindestens 18 historischen Orten in Mecklenburg-Vorpommern werden Besuchern Angebote zur Gedenkstättenpädagogik unterbreitet.
Die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern fördert historisch-politische Bildungs- und Gedenkstättenarbeit jährlich mit ca. 250.000 Euro.