Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien, die sich zur Umsetzung gemeinsamer Interessen zusammengeschlossen haben. Unter dem Dach der Union sind mehr als 1.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Gemeinsam engagieren sie sich für wissenschaftlichen Austausch, exzellente Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Die Union koordiniert das "Akademienprogramm" - eines der größten und bedeutendsten geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik Deutschland -, und damit die gemeinsamen Forschungsvorhaben ihrer Mitgliedsakademien.
Die Arbeitsstelle Inschriften wurde im Jahr 2002 von der Göttinger Akademie der Wissenschaften und der
Landesregierung
Mecklenburg-Vorpommern an der Universität Greifswald eingerichtet. Die Arbeitsstelle erforscht die Inschriften des
Bundeslandes M-V vom 13. Jahrhundert bis zum Jahr 1650, also Texte in lateinischer und deutscher Sprache, angebracht
auf dauerhaften Materialien wie Stein, Holz, Metall, Textilien und Glas, also auf Grabmälern, an Gebäuden und auf
Objekten der Kirchenausstattung.
Die 2009 erfolgende Publikation der etwa 450 Inschriften der Universitäts- und Hansestadt Greifswald wird erstmals die
epigraphischen Denkmäler einer Hansestadt des Ostseeraums erschließen. Danach werden voraussichtlich die Inschriften
der Städte Stralsund und Wismar bearbeitet.