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Meer und Wirtschaft – Maritime Konzepte aus dem Norden Deutschlands für Europa

Am 7. März 2007 fand in Brüssel eine Konferenz zum Thema Meereswirtschaft der EU statt, bei der die fünf norddeutschen Bundesländer ihre Möglichkeiten aufzeigten.

Unter dem Motto "Meer und Wirtschaft – Maritime Konzepte aus dem Norden Deutschlands für Europa" erläuterten sie einem internationalen Publikum anhand von Beispielen die Diversität, die Wettbewerbsfähigkeit und die Potenziale der norddeutschen Meereswirtschaft. Dabei spielten besonders die fünf Schwerpunktthemen Maritime Logistik, Häfen, Satellitengestützte Anwendungen, Transportsicherheit sowie Maritime Forschung und Technologie eine große Rolle.

Die Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern unter Leitung des Staatssekretärs des Bildungsministeriums, Udo Michallik, erläuterten dazu GALILEO – Satellitengestützte Anwendungen in der maritimen Wirtschaft in Rostock und in der Ostseeregion. Mecklenburg-Vorpommern nimmt hierbei eine Vorreiterrolle ein.

So bietet die Satellitennavigation beachtliche Möglichkeiten im maritimen Sektor. Sie kann wichtige Beiträge leisten, um z.B. die Sicherheit im maritimen Verkehr deutlich zu verbessern, das Einlaufen und Manövrieren in Häfen signifikant zu beschleunigen, die Be- und Entladung von Schiffen zu optimieren sowie die Bergung von Schiffbrüchigen schnellstmöglich durchführen zu können.

Hierzu ist im Oktober 2006 das Verbund-Vorhaben "Forschungshafen Rostock" gestartet worden. In dieses Projekt sind sowohl die maritime Industrie und gewerbliche Wirtschaft, die hochschulischen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie die Behörden und Fachressorts der Landesregierung MV integriert.

Staatssekretär Michallik: "Mecklenburg Vorpommern bringt in eine koordinierte Meerespolitik in Europa weit reichende Erfahrungen und innovative Vorhaben ein. So sind wir führend in simulationsbasierten maritimen Technologien, sowohl für Ausbildung und Training als auch für Forschung und Entwicklung. Das wird z.B. repräsentiert durch das Maritime Simulationszentrum Warnemünde am Fachbereich Seefahrt Warnemünde, der Hochschule Wismar sowie durch innovative, mittelständische Unternehmen im Technologiepark Warnemünde wie z.B. das MARINESOFT. Außerdem ist durch die Bildung von Partnerschaften zwischen privaten Firmen und Forschungseinrichtungen eine tragfähige Plattform für eine erfolgreiche Forschung und Entwicklung von GALILEO-Anwendungen entstanden. Wir sind offen für gemeinsame Projekte mit anderen Partnern der EU."

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