Mecklenburg-Vorpommern verfügt mit seinen Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen über exellente wissenschaftliche Potenziale, die im Sinne strategischer Wettbewerbsvorteile unter den Bedingungen der Wissensgesellschaft zu entscheidenden Ressourcen der Landesentwicklung zählen.
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern unterstützt mit seiner Forschungsförderung die Entwicklung der Forschungslandschaft an den wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes. Instrumente der Forschungsförderung sind: Exzellenzbildung durch Fokussierung auf Schwerpunkte und die Förderung von Spitzenleistung.
Der gezielte Einsatz von Fördermitteln in Schlüsseltechnologien mit hohen Transferchancen in die Wirtschaft soll der Landesentwicklung neue Impulse geben. Gefördert werden daher Projekte, die interdisziplinär angelegt sind und in denen wissenschaftliche Einrichtungen nach Möglichkeit mit Unternehmen der Privatwirtschaft zusammenarbeiten. So sollen einerseits die wissenschaftlichen Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden und anderseits Forschungsideen einen schnelleren Zugang zum Markt finden.
Die Verwertung der Ergebnisse exzellenter Forschung sichert und schafft Arbeitsplätze in bestehenden bzw. neuen
Unternehmen und trägt damit zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Abwanderung junger, qualifizierter Mitarbeiter aus
Mecklenburg-Vorpommern bei.
Eine innovative Forschungspolitik bedarf innovativer Individuen - Frauen und Männer. Um dies zu gewährleisten ist es
unerlässlich, einen besonderen Fokus auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Wissenschafts- und
Forschungssystem zu legen.