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Standortentwicklungskonzept auf den Weg gebracht

Standortentwicklungskonzept mit Lösungen auch für Staatliches Museum Schwerin auf den Weg gebracht

 

Das Kabinett hat auf seiner Sitzung am 07. Juli 2009 den Weg für die parlamentarische Beratung zum Doppelhaushalt 2010/2011 freigegeben. Damit sind wir der langfristigen Umsetzung des Standortentwicklungskonzeptes, das die seit langem erforderliche Lösung für Lagerungs-, Ausstellungs- und Arbeitsbedingungen für das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege (LAKD) als auch für das staatliche Museum Schwerin vorsieht, entscheidend näher gekommen. Der Doppelhaushalt 2010/11 sieht zunächst die notwendigen Planungskosten für das Standortentwicklungskonzept vor, um so in den Folgejahren die Investitionen tätigen zu können.

 

Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Henry Tesch, hat erste Vorstellungen für das Standortentwicklungskonzept bezogen auf das Staatliche Museum Schwerin (SMS) geäußert. Es gliedert sich in drei Teile:

  • Umbau
  • Erweiterungsbau
  • Neubau.

 

 

Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss, die derzeit zweckentfremdet als Depot genutzt werden, sollen wieder zu attraktiven Ausstellungsflächen werden und sind entsprechend zu sanieren. Damit gewinnt das Museum 750 Quadratmeter attraktiver Ausstellungsfläche hinzu. So wird es auch möglich sein, weitere Sammlungen für das Staatliche Museum aufzunehmen und zu zeigen, z.B. die von Christoph Müller und Frank Brabant.

 

Hier wird auf der Basis des nun erstmals abgestimmten Bedarfs folgende umfassende Optimierung des bestehenden Gebäudes angestrebt. An das bestehende Gebäude soll ein Glasanbau auf dem Museumshof realisiert werden. Dieser fügt sich gut in die bestehende Bausubstanz ein. In den Räumen soll entsprechend des Standortentwicklungskonzeptes die dringend notwendige museumspädagogische Arbeit stattfinden sowie ein Saal für Veranstaltungen enthalten sein. Weiterhin werden in dem Anbau ein Café und ein Museumsshop geplant. Damit werden im Museum weitere Räume frei, die für zusätzliche Ausstellungsmöglichkeiten, z.B. Skulpturen genutzt werden. An den Glasanbau angrenzen soll eine LKW-Schleuse, die notwendig ist zur klimatisierten Anlieferung und Abholung von Kulturgut durch Kunstspeditionen.

 

Ein modernes Depot in der Stelling-Straße rundet den Um- und Erweiterungsbau ab und bietet optimale Lagerungs- und Arbeitsbedingungen für Kunstwissenschaftler und Restauratoren. Die Sicherheit des Kulturgutes kann hier besser gewährleistet werden als am bisherigen Standort. Der geplante moderne Depotneubau sowie Neubau von Werkstätten in der Stelling-Straße in Schwerin sollen vom Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege als auch vom Staatlichen Museum Schwerin (Campuslösung) mit jeweils eigenständigen Bereichen genutzt werden. -       Die Restauratoren des Museums werden in den neuen Werkstätten über moderne Arbeitsräume und damit optimale Arbeitsbedingungen verfügen.

 

 

Nach den bisherigen Planung sieht der Zeitplan bis zum Jahr 2011 die Bauplanungen und für 2012 den Baustart vor. Für die erste Bauphase in der Stelling-Straße – Grundlage für die weitergehenden Veränderungen – sind rund 5,5 Millionen Euro vorgesehen. Die etappenweise Umsetzung des Standortentwicklungskonzeptes wird einen Zeitraum von rund 10 Jahren in Anspruch nehmen.

 

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