Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben - Ideen gesucht
Aktionsprogramm startet mit Ideenwettbewerb
Die Ministerin für Soziales und Gesundheit, Manuela Schwesig, und die Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, Dr. Margret Seemann, haben gemeinsam ein Aktionsprogramm ins Leben gerufen, um die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu verbessern. Gesucht werden innovative Projekte, die vor allem neue Wege bei der Verbesserung der Vereinbarkeit gehen. Insgesamt 1 Mio. Euro werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds durch die Landesregierung bereit gestellt.
Unternehmen, Unternehmensnetzwerke, Unternehmensverbände, Regionale Wirtschaftsfördergesellschaften, Vereine, Verbände, gemeinnützige Einrichtungen sowie Einzelpersonen oder Initiativen können ihre Projektideen einreichen.
mehr erfahren zu diesem Thema
Impulse für Gleichstellung geben
Regionalstellen für Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt nehmen ihre Arbeit auf

Die Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt ist ein Querschnittsziel für alle Förderbereiche aus Mitteln der Europäischen Union. Konkret heißt es zu prüfen, wie die Förderrichtlinien dazu beitragen können, die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben zu verbessern und die geschlechtsspezifische Teilung auf dem Arbeitsmarkt abzubauen.
Die Regionalstellen zur Gleichstellung von Frauen und Männern geben Impulse, um die gleichstellungspolitischen Handlungsansätze zu erkennen und Maßnahmen für die regionale Entwicklung ableiten zu können.
Das Projekt IMPULS M-V hat in den vier Planungsregionen Regionalstellen zur Gleichstellung von Frauen und Männern eingerichtet. Standorte sind: Stralsund und Anklam (in Vorpommern), Waren (in der Mecklenburgischen Seenplatte), Rostock (in der Region Mittleres Mecklenburg/Rostock) und Schwerin (in Westmecklenburg).
Träger ist der Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern e. V.. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Landes und der Europäischen Union.
Nehmen Sie Kontakt mit der Regionalstelle in Ihrer Nähe auf
Girls' Day
Mädchen-Zukunftstag 2010
Am 22. April 2010 fand bundesweit der 10. Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag statt. Auch in Mecklenburg-Vorpommern erhielten an diesem Tag Schülerinnen ab der 5. Klasse Einblicke in Berufe und Arbeitsbereiche, die traditionell eher von Jungen gewählt werden oder in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Die Mädchen lernten die Arbeitswelt in Technik, Handwerk sowie Ingenieur- und Naturwissenschaften kennen oder erlebten den Arbeitsalltag von Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft und Politik.
Der Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag 2010 ist ein Projekt der Sozialpartner Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e. V. und des DGB Nord und wird gefördert aus Mitteln des Landes und der EU.
Zur Homepage des Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag 2010 in Mecklenburg-Vorpommern
Perspektive Wiedereinstieg
bundesweites Aktionsprogramm
Am 01.03.2009 ist das gemeinsame Aktionsprogramm des BMFSFJ und der Bundesagentur für Arbeit mit insgesamt 17 Modellprojekten gestartet. Deren Ziel ist es, Frauen beim Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Familienpause zu unterstützen.
Aus Mecklenburg-Vorpommern erhielten zwei von insgesamt 126 eingereichten Projektanträgen den Zuschlag, der Trägerverbund "Ring Wiedereinstieg" bestehend aus IMBSE e. V. Schwerin, Frauentechnikzentrum Rostock, ISBW gGmbH Neustrelitz und dem CJD Garz sowie "regio-consult e. V. Parchim – Initiatives Entwicklungsmanagement".
Zeitgleich mit dem Start des Aktionsprogramms ist das gleichnamige Lotsenportal www.perspektive-wiedereinstieg.de online gegangen. Es soll interessierten Wiedereinsteigerinnen den Weg durch die Vielzahl der Beratungsangebote von Bund, Ländern und Kommunen weisen. Neben einer Landkarte der Beratungslandschaft gehört ein Wiedereinstiegscheck zu den Angeboten des Portals.
zum Lotsenportal