Aktuelle Meldungen

Justizminister planen auf ihrer Herbstkonferenz in Berlin neue Impulse für Gesetzgebungen
Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) erklärte als Vorsitzende der 85. Justizministerkonferenz: "Unser Themenfeld reicht von der Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung bis zum altersgerechten Wohnen"

Nr. 91/14-29.10.2014-

"Das Motto unseres Vorsitzes der 85. Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister, der Opferschutz, wird auch das Herbsttreffen am 6. November 2014 in der Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern in Berlin bestimmen. Mir ist besonders wichtig, dass wir einer gestärkten sexuellen Selbstbestimmung mit der Reform des Paragrafen 177 StGB näher kommen. Wir werden über das Projekt "Kein Täter werden" sprechen. Auch geht es um die Frage, wie Paralleljustiz verhindert werden kann", sagte Justizministerin Kuder. ganze Meldung lesen

Ausbildung im Justizvollzug Banner für http://www-mvnet.mvnet.de/inmv/land-mv/jm_bjv_guestrow/ausbildung.html

Todesfall in JVA Neubrandenburg

Nr. 90/14-27.10.2014-

In der Justizvollzugsanstalt Neubrandenburg ist am ‎Morgen des 27.10.2014 ein 29-jähriger Strafgefangener ‎leblos aufgefunden worden.‎ ganze Meldung lesen

"Zustiftungen und Spenden sind ein Ausdruck großer Dankbarkeit"
Justizministerin Uta-Maria Kuder besucht im Rahmen ihrer Stiftungsoffensive 2014 Hospizstiftung Schwerin: "Mein tiefer Respekt für ehrenamtliches Engagement"

Nr. 88/14-21.10.2014-

"Ehrenamt ist immer wertvoll. Ehrenamtliche Begleitung auf dem letzten Pfad des Lebens verdient darüber hinaus meinen tiefen Respekt. Diese Hilfe wird gerade in einem Hospiz deutlich, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen, das Sterben als Teil des Lebens so erträglich wie möglich zu gestalten", sagte Justizministerin Kuder bei ihrem Besuch der Schweriner Hospizstiftung. ganze Meldung lesen

Bald 90 Richter zu Mediatoren in Mecklenburg-Vorpommern ausgebildet
Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner: "Mediatoren sind eine wichtige Stütze der Rechtspflege, da nicht jeder Streit mit einem Gerichtsurteil beendet werden muss"

Nr. 87/14-16.10.2014-

Im ersten Halbjahr 2014 wurde in mehr als 180 Verfahren einer Mediation zugestimmt. Die Erfolgsquote lag bei 59 Prozent. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres ist in gut 160 Fällen einer Mediation zugestimmt worden. Davon waren rund 54 Prozent erfolgreich. Gemessen an der Gesamtzahl aller Verfahren, die an den Gerichten in Mecklenburg-Vorpommern jährlich zur Mediation vorgeschlagen werden, geht gut ein Viertel erfolgreich zu Ende. Gut sieben von zehn Mediationen wurden im Landgerichtsbezirk Rostock geführt. ganze Meldung lesen

weitere Meldungen unseres Hauses

Im Blickpunkt

Fachtagung in Binz: Positionslichter 2011
Kurs halten und Zukunft gestalten in der ambulanten und stationären Arbeit mit Verurteilten

Vom 04. bis 06. Mai 2011 fand in Binz eine Fachtagung zum Thema "Positionslichter 2011 - Kurs halten und Zukunft gestalten in der ambulanten und stationären Arbeit mit Verurteilten" statt.
Bereits 2009 fand unter dem Thema "Gut landen statt stranden! Stabile Übergänge zwischen Bewährungshilfe und Justizvollzug - Praxisansätze aus Deutschland und Europa" eine Fachtagung in Binz statt, die sich mit Fragen der Übergangsgestaltung zwischen ambulanter und stationärer Straffälligenarbeit auseinandergesetzt hat.
Im Fokus der diesjährigen Fachtagung stand die Arbeit mit besonders kontrollbedürftiger Klientel. Referenten aus verschiedenen Bundesländern und dem Ausland stellten hierzu unterschiedliche Ansätze und Konzepte vor.
Die Vorträge stehen nachfolgend als PDF-Dokumente zum Download zur Verfügung.

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WEGE ZUR JUSTIZ
Verzeichnis der Gerichte, Staatsanwaltschaften, Justizvollzugsanstalten und Sozialen Dienste in Mecklenburg-Vorpommern

Ministerin Kuder: "Zur Justiz gehen" - das macht wohl keiner gerne. Viele von Ihnen müssen den "Weg" zur Justiz auch nur selten gehen. Die vorliegende Broschüre soll Ihnen helfen, Ihren Weg zur Justiz schnell herauszufinden."

Anhand des Wohnortes können Sie die zuständigen Gerichte ermitteln. In dieser Broschüre befinden sich außerdem die Anschriften und Telefonnummern aller Justizbehörden des Landes, also der Gerichte, der Staatsanwaltschaften, der Justizvollzugsanstalten und der Sozialen Dienste.

Hier können Sie die Broschüre bestellen

Kostenfreie anwaltliche Beratungsstellen für mittellose Bürger in Anklam, Demmin, Wolgast, Ueckermünde, Pasewalk, Schwerin, Malchin, Bergen auf Rügen, Ribnitz-Damgarten und Greifswald
Ministerin Kuder: Sicherstellen, dass auch sozial schwache Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert kompetente Rechtshilfe erhalten

Das Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern und der Mecklenburgische-Vorpommersche Anwaltverein haben vereinbart, für mittellose Rechtsuchende kostenfreie anwaltliche Beratungsstellen an den Amtsgerichten in Anklam, Demmin, Wolgast, Ueckermünde, Pasewalk, Schwerin, Bergen auf Rügen, Ribnitz-Damgarten sowie im Rathaus Malchin einzurichten. Diese Beratungsstellen sind als zusätzliches Angebot neben der klassischen Beratungshilfe anzusehen. Rechtsuchende können sich in den Beratungsstellen jeden Dienstag in der Zeit von 16.00 bis 17.00 Uhr ohne Termin und Beratungshilfeschein rechtlich beraten lassen.

Im Juli 2011 wird eine weitere Beratungsstelle in Greifswald eröffnet.

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Bewährungshilfe – Führungsaufsichtsstelle – forensische Ambulanz: Konzentriert im Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit
Wichtige Schritte zur Optimierung der Straffälligenarbeit umgesetzt: InStar – FoKuS – Landesamt!

Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU): "Das Rückfallrisiko minimieren und dem Schutzinteresse der Bevölkerung gerecht werden und damit weitere Opfer von Straftaten verhindern, das war und ist meine justizpolitische Zielstellung. Das Konzept zur Integralen Straffälligenarbeit – InStar –, das FoKuS-Konzept (Für optimierte Kontrolle und Sicherheit) und die seit dem 1. April 2011 erfolgte Errichtung des Landesamtes für ambulante Straffälligenarbeit (LaStar) sind logisch aufeinander folgende Maßnahmen, die genau diesem Ziel dienen! Mecklenburg-Vorpommern baut mit der Umsetzung dieser drei Schritte seine Spitzenstellung in der kriminalpolitischen Reformdebatte weiter aus. Der Umgang mit straffällig gewordenen Mitmenschen stellt ein besonders herausforderndes und sensibles Feld staatlichen Handelns dar. Alle Schritte der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern sind an dem Ziel, die Sicherheit der Allgemeinheit zu steigern und die Bevölkerung vor Wiederholungstaten zu schützen, ausgerichtet. Die Organisationen wurden verschlankt, die Abläufe effizienter, die fachliche Arbeit verbessert. Alle diese Maßnahmen sind präventiv. Sie sollen weitere Straftaten verhindern bzw. reduzieren. Aber ich betone: All dies wird und kann keine absolute Sicherheit vor Wiederholungstaten bieten. Rückfälle werden aber weniger wahrscheinlich!"

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