Aktuelle Meldungen

Justizzentren sind Zukunft der Rechtspflege in Mecklenburg-Vorpommern
Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) bekräftigte zur feierlichen Amtseinführung der neuen Direktorin am Amtsgericht Schwerin Pläne zur Gerichtskonzentration

Nr. 15/15-27.02.2015-

"Auch Schwerin soll sein Justizzentrum bekommen. Ich hoffe, dass wir am Demmlerplatz im Jahr 2018 mit den Umbauten beginnen können. Derzeit wird der Plan in der Landesregierung beraten. In einem Justizzentrum wären neben dem Land- und dem Amtsgericht auch das Sozialgericht, das Verwaltungsgericht sowie das Arbeitsgericht untergebracht", sagte Justizministerin Kuder anlässlich der feierlichen Amtseinführung der Direktorin des Amtsgerichts Schwerin, Monika Köster-Flachsmeyer. ganze Meldung lesen

Justizministerin Kuder ernennt Direktor des Amtsgerichts Güstrow
"Mit Andreas Millat wird das Amtsgericht Güstrow von einem sehr erfahrenen und im Land verwurzelten Juristen geleitet", so Justizministerin Uta-Maria Kuder.

Direktor des Amtsgerichts Andreas Millat und Justizministerin Uta-Maria KuderNr. 14/15-26.02.2015-

"Seit 20 Jahren ist Andreas Millat Richter in Mecklenburg-Vorpommern. Er ist in der Region Rostock verwurzelt und hat sich in dieser Zeit im Kollegenkreis den Ruf eines sehr gewissenhaften Richters erarbeitet. Durch seine Erfahrung in der kommissarischen Leitung des Amtsgerichts Güstrow wird er von den Mitarbeitern geschätzt. Als Sportler hat er beste Voraussetzungen für Fairplay", so Justizministerin Kuder zur Übergabe der Ernennungsurkunde in Schwerin. ganze Meldung lesen

Gerichtsstrukturreform bleibt entscheidend für eine zukunftsfähige Justiz
Justizministerin Uta-Maria Kuder zur Bekanntgabe des ‎Ergebnisses des Volksbegehrens: "Jetzt wird sich der ‎Landtag erneut mit der Reform befassen."‎

Nr. 13/15-24.02.2015-

"Die Landeswahlleiterin hat mitgeteilt, dass die Unterstützer des Volksbegehrens gegen eine Gerichtsstrukturreform die erforderliche Anzahl an gültigen Unterschriften erreicht haben. Nunmehr wird sich der Landtag ein weiteres Mal mit der Gerichtsstrukturreform beschäftigen, so wie es die gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit einem Volksbegehren vorsehen", sagte Justizministerin Kuder. ganze Meldung lesen

Justizministerin Kuder ernennt neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Neubrandenburg
Die JVA Neubrandenburg ist von Andrea Hanke bereits kommissarisch geführt worden. Justizministerin Uta-Maria Kuder: "Sie ist eine Vollzugsexpertin aus M-V"

Andrea HankeNr. 12/15-17.02.2015-

"Andrea Hanke ist ein Beweis dafür, dass auch Frauen Justizvollzugsanstalten hervorragend leiten. Vor fast zwei Jahren ist ihr die kommissarische Führung der JVA Neubrandenburg anvertraut worden. Sie hat sich in ihre Aufgabe bestens eingefügt. Nach mittlerweile elf Jahren im Vollzugsdienst hier im Land ist sie auch eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet", sagte Justizministerin Kuder anlässlich der Ernennung von Andrea Hanke zur Anstaltsleiterin. ganze Meldung lesen

Drei Richter verstärken das Verwaltungsgericht Schwerin für eine weitere Asylkammer
Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) begrüßt Einigung mit dem Finanzministerium: "Für das Wohl der Flüchtlinge brauchen wir zügig Rechtssicherheit"

Nr. 11/15-16.02.2015-

"Wir müssen handeln, denn die Zahl der Asylverfahren hat sich von 2012 bis zum Jahr 2014 mehr als verdreifacht. Es ist schon jetzt ersichtlich, dass die Zahl weiter steigen wird. Das Verwaltungsgericht Schwerin kann die Masse an Verfahren aus eigener Kraft nicht mehr stemmen, obwohl mittlerweile bereits sieben Richter mit Asylsachen befasst sind, sechs davon ausschließlich. Nun kann das Verwaltungsgericht mit drei weiteren Richtern und einer Servicekraft eine weitere Asylkammer einrichten. Die Verstärkung ist vorerst auf fünf Jahre befristet", kündigte Justizministerin Kuder am Montag zum Spitzentreffen der Landesregierung mit der kommunalen Ebene zur Flüchtlingslage in Mecklenburg-Vorpommern an. ganze Meldung lesen

weitere Meldungen unseres Hauses

Im Blickpunkt

Fachtagung in Binz: Positionslichter 2011
Kurs halten und Zukunft gestalten in der ambulanten und stationären Arbeit mit Verurteilten

Vom 04. bis 06. Mai 2011 fand in Binz eine Fachtagung zum Thema "Positionslichter 2011 - Kurs halten und Zukunft gestalten in der ambulanten und stationären Arbeit mit Verurteilten" statt.
Bereits 2009 fand unter dem Thema "Gut landen statt stranden! Stabile Übergänge zwischen Bewährungshilfe und Justizvollzug - Praxisansätze aus Deutschland und Europa" eine Fachtagung in Binz statt, die sich mit Fragen der Übergangsgestaltung zwischen ambulanter und stationärer Straffälligenarbeit auseinandergesetzt hat.
Im Fokus der diesjährigen Fachtagung stand die Arbeit mit besonders kontrollbedürftiger Klientel. Referenten aus verschiedenen Bundesländern und dem Ausland stellten hierzu unterschiedliche Ansätze und Konzepte vor.
Die Vorträge stehen nachfolgend als PDF-Dokumente zum Download zur Verfügung.

mehr erfahren zu diesem Thema

WEGE ZUR JUSTIZ
Verzeichnis der Gerichte, Staatsanwaltschaften, Justizvollzugsanstalten und Sozialen Dienste in Mecklenburg-Vorpommern

Ministerin Kuder: "Zur Justiz gehen" - das macht wohl keiner gerne. Viele von Ihnen müssen den "Weg" zur Justiz auch nur selten gehen. Die vorliegende Broschüre soll Ihnen helfen, Ihren Weg zur Justiz schnell herauszufinden."

Anhand des Wohnortes können Sie die zuständigen Gerichte ermitteln. In dieser Broschüre befinden sich außerdem die Anschriften und Telefonnummern aller Justizbehörden des Landes, also der Gerichte, der Staatsanwaltschaften, der Justizvollzugsanstalten und der Sozialen Dienste.

Hier können Sie die Broschüre bestellen

Kostenfreie anwaltliche Beratungsstellen für mittellose Bürger in Anklam, Demmin, Wolgast, Ueckermünde, Pasewalk, Schwerin, Malchin, Bergen auf Rügen, Ribnitz-Damgarten und Greifswald
Ministerin Kuder: Sicherstellen, dass auch sozial schwache Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert kompetente Rechtshilfe erhalten

Das Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern und der Mecklenburgische-Vorpommersche Anwaltverein haben vereinbart, für mittellose Rechtsuchende kostenfreie anwaltliche Beratungsstellen an den Amtsgerichten in Anklam, Demmin, Wolgast, Ueckermünde, Pasewalk, Schwerin, Bergen auf Rügen, Ribnitz-Damgarten sowie im Rathaus Malchin einzurichten. Diese Beratungsstellen sind als zusätzliches Angebot neben der klassischen Beratungshilfe anzusehen. Rechtsuchende können sich in den Beratungsstellen jeden Dienstag in der Zeit von 16.00 bis 17.00 Uhr ohne Termin und Beratungshilfeschein rechtlich beraten lassen.

Im Juli 2011 wird eine weitere Beratungsstelle in Greifswald eröffnet.

mehr erfahren zu diesem Thema

Bewährungshilfe – Führungsaufsichtsstelle – forensische Ambulanz: Konzentriert im Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit
Wichtige Schritte zur Optimierung der Straffälligenarbeit umgesetzt: InStar – FoKuS – Landesamt!

Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU): "Das Rückfallrisiko minimieren und dem Schutzinteresse der Bevölkerung gerecht werden und damit weitere Opfer von Straftaten verhindern, das war und ist meine justizpolitische Zielstellung. Das Konzept zur Integralen Straffälligenarbeit – InStar –, das FoKuS-Konzept (Für optimierte Kontrolle und Sicherheit) und die seit dem 1. April 2011 erfolgte Errichtung des Landesamtes für ambulante Straffälligenarbeit (LaStar) sind logisch aufeinander folgende Maßnahmen, die genau diesem Ziel dienen! Mecklenburg-Vorpommern baut mit der Umsetzung dieser drei Schritte seine Spitzenstellung in der kriminalpolitischen Reformdebatte weiter aus. Der Umgang mit straffällig gewordenen Mitmenschen stellt ein besonders herausforderndes und sensibles Feld staatlichen Handelns dar. Alle Schritte der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern sind an dem Ziel, die Sicherheit der Allgemeinheit zu steigern und die Bevölkerung vor Wiederholungstaten zu schützen, ausgerichtet. Die Organisationen wurden verschlankt, die Abläufe effizienter, die fachliche Arbeit verbessert. Alle diese Maßnahmen sind präventiv. Sie sollen weitere Straftaten verhindern bzw. reduzieren. Aber ich betone: All dies wird und kann keine absolute Sicherheit vor Wiederholungstaten bieten. Rückfälle werden aber weniger wahrscheinlich!"

mehr erfahren zu diesem Thema