Aktuelle Meldungen

Europa diskutiert in Rostock über den Umgang mit Hoch-Risiko-Straftätern
Justizministerin Uta-Maria Kuder begrüßt Experten aus 35 Ländern zur Abschlusskonferenz des EU-Projekts "Justice Cooperation Network" (JCN) vom 3. bis 5.9.14

Nr. 65/14-27.08.2014-

"Knapp zwei Jahre lang haben die vier Projektländer Mecklenburg-Vorpommern, Irland, Estland und Finnland über den Umgang mit Hoch-Risiko-Straftätern beraten. Das vom Justizministerium initiierte EU-Projekt wird in Rostock-Warnemünde seinen Abschluss finden. Gemeinsam mit Vertretern aus 34 Ländern werden wir über die Ergebnisse des Projekts diskutieren. ganze Meldung lesen

Ausbildung im Justizvollzug Banner für http://www-mvnet.mvnet.de/inmv/land-mv/jm_bjv_guestrow/ausbildung.html

Fast 40 Inhaftierte haben erfolgreich hinter Gittern ihren Abschluss gemacht
Justizministerin Uta-Maria Kuder dankt den Pädagogen in der JA Neustrelitz und JVA Bützow: "Bildung ist eine wesentliche Grundlage zur Resozialisierung"

Nr. 64/14-02.08.2014-

‎"Jeder weiß, wie wichtig ein Abschluss im Leben ist. 37 ‎Inhaftierte haben jetzt ihre Zeugnisse bekommen, auf ‎denen sie die erfolgreiche Rückkehr in die Gesellschaft ‎aufbauen können. Ein großer Dank geht dabei an die ‎Lehrer der Volkshochschulen Güstrow und Neustrelitz, die ‎in der Jugendanstalt Neustrelitz und in der JVA Bützow ‎ihre Stunden gaben", sagte Justizministerin Kuder. Sie ‎dankte auch den Schulämtern, den ehrenamtlichen ‎Kursleitern und den Ausbildern im Vollzug für das ‎Schuljahr 2013/14.‎ ganze Meldung lesen

Kampf gegen Korruption im Gesundheitswesen dank der Initiative aus M-V vorangebracht
Justizministerin Uta-Maria Kuder begrüßt es, dass auch Bayern einen Gesetzentwurf vorlegte: "Breiter Konsens beweist die Entschlossenheit"

Nr. 63/14-25.07.2014-

‎"Es ist nicht hinzunehmen, wenn korruptives Verhalten ‎das besonders sensible Arzt-Patienten-Verhältnis ‎erschüttert. Da stimme ich meinem bayerischen ‎Amtskollegen zu. Darum ist nach dem Gesetzesvorstoß ‎aus Mecklenburg-Vorpommern vergangenes Jahr auch in ‎den Koalitionsvertrag der Bundesregierung geschrieben ‎worden, dass Korruption im Gesundheitswesen im ‎Strafgesetzbuch zu verbieten sein wird.‎ ganze Meldung lesen

weitere Meldungen unseres Hauses

Im Blickpunkt

Fachtagung in Binz: Positionslichter 2011
Kurs halten und Zukunft gestalten in der ambulanten und stationären Arbeit mit Verurteilten

Vom 04. bis 06. Mai 2011 fand in Binz eine Fachtagung zum Thema "Positionslichter 2011 - Kurs halten und Zukunft gestalten in der ambulanten und stationären Arbeit mit Verurteilten" statt.
Bereits 2009 fand unter dem Thema "Gut landen statt stranden! Stabile Übergänge zwischen Bewährungshilfe und Justizvollzug - Praxisansätze aus Deutschland und Europa" eine Fachtagung in Binz statt, die sich mit Fragen der Übergangsgestaltung zwischen ambulanter und stationärer Straffälligenarbeit auseinandergesetzt hat.
Im Fokus der diesjährigen Fachtagung stand die Arbeit mit besonders kontrollbedürftiger Klientel. Referenten aus verschiedenen Bundesländern und dem Ausland stellten hierzu unterschiedliche Ansätze und Konzepte vor.
Die Vorträge stehen nachfolgend als PDF-Dokumente zum Download zur Verfügung.

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WEGE ZUR JUSTIZ
Verzeichnis der Gerichte, Staatsanwaltschaften, Justizvollzugsanstalten und Sozialen Dienste in Mecklenburg-Vorpommern

Ministerin Kuder: "Zur Justiz gehen" - das macht wohl keiner gerne. Viele von Ihnen müssen den "Weg" zur Justiz auch nur selten gehen. Die vorliegende Broschüre soll Ihnen helfen, Ihren Weg zur Justiz schnell herauszufinden."

Anhand des Wohnortes können Sie die zuständigen Gerichte ermitteln. In dieser Broschüre befinden sich außerdem die Anschriften und Telefonnummern aller Justizbehörden des Landes, also der Gerichte, der Staatsanwaltschaften, der Justizvollzugsanstalten und der Sozialen Dienste.

Hier können Sie die Broschüre bestellen

Kostenfreie anwaltliche Beratungsstellen für mittellose Bürger in Anklam, Demmin, Wolgast, Ueckermünde, Pasewalk, Schwerin, Malchin, Bergen auf Rügen, Ribnitz-Damgarten und Greifswald
Ministerin Kuder: Sicherstellen, dass auch sozial schwache Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert kompetente Rechtshilfe erhalten

Das Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern und der Mecklenburgische-Vorpommersche Anwaltverein haben vereinbart, für mittellose Rechtsuchende kostenfreie anwaltliche Beratungsstellen an den Amtsgerichten in Anklam, Demmin, Wolgast, Ueckermünde, Pasewalk, Schwerin, Bergen auf Rügen, Ribnitz-Damgarten sowie im Rathaus Malchin einzurichten. Diese Beratungsstellen sind als zusätzliches Angebot neben der klassischen Beratungshilfe anzusehen. Rechtsuchende können sich in den Beratungsstellen jeden Dienstag in der Zeit von 16.00 bis 17.00 Uhr ohne Termin und Beratungshilfeschein rechtlich beraten lassen.

Im Juli 2011 wird eine weitere Beratungsstelle in Greifswald eröffnet.

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Bewährungshilfe – Führungsaufsichtsstelle – forensische Ambulanz: Konzentriert im Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit
Wichtige Schritte zur Optimierung der Straffälligenarbeit umgesetzt: InStar – FoKuS – Landesamt!

Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU): "Das Rückfallrisiko minimieren und dem Schutzinteresse der Bevölkerung gerecht werden und damit weitere Opfer von Straftaten verhindern, das war und ist meine justizpolitische Zielstellung. Das Konzept zur Integralen Straffälligenarbeit – InStar –, das FoKuS-Konzept (Für optimierte Kontrolle und Sicherheit) und die seit dem 1. April 2011 erfolgte Errichtung des Landesamtes für ambulante Straffälligenarbeit (LaStar) sind logisch aufeinander folgende Maßnahmen, die genau diesem Ziel dienen! Mecklenburg-Vorpommern baut mit der Umsetzung dieser drei Schritte seine Spitzenstellung in der kriminalpolitischen Reformdebatte weiter aus. Der Umgang mit straffällig gewordenen Mitmenschen stellt ein besonders herausforderndes und sensibles Feld staatlichen Handelns dar. Alle Schritte der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern sind an dem Ziel, die Sicherheit der Allgemeinheit zu steigern und die Bevölkerung vor Wiederholungstaten zu schützen, ausgerichtet. Die Organisationen wurden verschlankt, die Abläufe effizienter, die fachliche Arbeit verbessert. Alle diese Maßnahmen sind präventiv. Sie sollen weitere Straftaten verhindern bzw. reduzieren. Aber ich betone: All dies wird und kann keine absolute Sicherheit vor Wiederholungstaten bieten. Rückfälle werden aber weniger wahrscheinlich!"

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