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Das Gebäude

Das "Neustädtisches Palais" wurde 1779 - 1782 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch als Witwensitz für Herzogin Charlotte Sophie errichtet. Veränderungen am Bau der zweigeschossigen Dreiflügelanlage mit Mittelpavillon und Ehrenhof wurden 1849 vom Hofbaumeister Georg Adolph Demmler gemacht, der das Palais um den "Goldenen Saal" erweiterte. Ein weiterer tief greifender Umbau erfolgte von 1879 bis 1880 von Hermann Willebrand nach dem Vorbild der französischen Renaissancearchitektur.

Bis zur Abdankung des Großherzogs im Jahr 1918 bewohnten verschiedene Großherzöge oder Witwen das Palais. Danach ging es in das Eigentum des Freistaates Mecklenburg-Schwerin über und wurde als Verwaltungsgebäude genutzt.
Von 1947 bis 1990 befand sich im Palais die Gesellschaft zum Studium der Kultur in der Sowjetunion (1949 umbenannt in Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft). Von 1993 bis 1998 beherbergte das Palais die Schweriner Stadtverordnetenversammlung und den Stadtpräsidenten. Nach mehrjährigem Leerstand wurde das Gebäude von 2003 bis 2006 aufwendig renoviert und ist seit Juni 2006 Sitz des Justizministeriums.

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