Zur Kutter- und Küstenfischerei gehören die Fischereifahrzeuge der Kleinen Hochseefischerei wie auch der Küstenfischerei. Die Unternehmen sind in den zahlreichen kleinen und größeren Häfen an der Ostseeküste beheimatet. Sie sind gleichzeitig wichtiger Bestandteil der regionalen Tourismuswirtschaft.
In Mecklenburg-Vorpommern spielt die Küstenfischerei eine bedeutende Rolle im Fischereisektor.
Die größeren Kutterbetriebe sind hauptsächlich in der Schleppnetzfischerei vor allem auf Dorsch und Hering tätig. Zahlenmäßig dominieren aber die offenen Boote und Kutter der Kleinen Küstenfischerei (bis zwölf Meter). In der Kleinen Küstenfischerei werden überwiegend Stellnetze, Reusen und Angeln eingesetzt. Zielfischarten sind neben Dorsch und Hering auch Aal, Zander, Barsch und andere Süßwasserfisch- bzw. Wanderfischarten, die in den Bodden und Haffs gefangen werden.
Die Wirtschaftslage der Betriebe ist unterschiedlich. Die Situation der Ostseebetriebe ist aufgrund der wenigen Zielarten und der zeitlichen und räumlichen Fangbeschränkungen angespannt.